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Pelikan weiter in den roten Zahlen

Die in der Schweiz ansässige Pelikan Gruppe hat für das zurückliegende Geschäftsjahr einen Nettoverlust (nach Steuern) von 7,9 Millionen Schweizer Franken (rund 6,6 Millionen Euro) ausgewiesen.

Der Umsatz ist um mehr als 17 Prozent auf 225,6 Millionen Schweizer Franken zurückgegangen (umgerechnet rund 187,8 Millionen Euro). Das Unternehmen beschrieb das wirtschaftliche Umfeld in Europa als träge, dies führte zu sinkenden Umsätzen insbesondere in Südeuropa und in Deutschland, so Pelikan in seiner Mitteilung. Während das Unternehmen in Europa weniger Druckerverbrauchsmaterialien verkaufte, stieg der Umsatz mit hochwertigen Schreibgeräten und es konnte ein stabiles Niveau bei den Büro- und Schulprodukten erzielt werden. Überdies hätten Währungseffekte negativ auf die Umsätze durchgeschlagen, der im Verhältnis zu Euro und US-Dollar starke Schweizer Franken habe zehn bis 15 Prozent gewonnen.

Für das laufende Jahr erwartet Pelikan eine Verbesserung des operativen Ergebnisses. Die Pelikan PBS-Produktionsgesellschaft in Peine-Vöhrum und die Pelikan Vertriebsgesellschaft in Hannover sowie die Geha in Brilon hatten Ende März ein umfassendes Restrukturierungsprogramm mit den Betriebsräten beschlossen, das einen Stellenabbau von 70 Arbeitsplätzen bis Ende 2013 vorsieht. Stand 31. Dezember 2011 hatte Pelikan in Deutschland 445 Mitarbeiter, das waren 26 weniger als vor Jahresfrist. Allerdings werden die Restrukturierungen die Bilanz mit Einmalkosten von rund drei Millionen Schweizer Franken belasten.

Kontakt: www.pelikan.com

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