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Pelikan-Gruppe: Supplies-Geschäft unter Druck

Veränderte Kaufgewohnheiten der Konsumenten und neue Vertriebskanäle setzen das Tinte- und Tonergeschäft der Pelikan Group weiter unter Druck.

Im ersten Halbjahr ist der Umsatz der Gruppe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,6 Prozent auf 100 Millionen Schweizer Franken (rund 81,8 Millionen Euro) gefallen, teilte Pelikan in seinem Interim-Report mit. Die Rückgänge betreffen vor allem das Geschäft mit den Druckerverbrauchsmaterialien und hierbei neben Deutschland auch weitere europäische Märkte. „Diese Entwicklung ist vor allem ein Ergebnis der Grundsatzentscheidung der Gruppe zu Jahresbeginn 2012, das Geschäft mit den Druckerverbrauchsmaterialien zu verschlanken und die Gruppe im Markt für alternative Verbrauchsmaterialen neu zu positionieren“, hieß es im Rückblick der Gruppe.

Demgegenüber zeigten die Verkäufe von Schul-, Hobby- und Büroprodukten eine „solide“ Entwicklung. Die Produktlaunches bei den hochwertigen Schreibgeräten entwickelten sich erfolgreich und ließen diesen Bereich sogar zweistellig wachsen. Der operative Gewinn der Gruppe ist von vier auf 6,7 Millionen Schweizer Franken im ersten Halbjahr 2013 angestiegen.

Wie die Pelikan Group weiter mitteilte, sollen zum Jahresbeginn 2014 die nächsten Schritte bei der Konsolidierung des Geschäfts mit der Herlitz AG stattfinden. Man erwarte nachhaltige Vorteile durch die Konzentration der Aktivitäten, insbesondere bei Vertrieb und Verwaltung, in den Fokusmärkten Deutschland und Österreich.

Kontakt: www.pelikan.com; www.herlitz.de

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