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Briefumschlag-Verbrauch steigt um vier Prozent

Ungeachtet des Gegenwinds durch neue Medien melden die Mitgliedsfirmen des VDBF (Verband der deutschen Briefumschlag-Hersteller) in diesem Jahr eine Mengen-Steigerung um vier Prozent.

Basis der Berechnung ist die Verbands-Statistik des VDBF für Januar bis September 2010. „Es zeigt sich, dass die Briefumschlag-Hersteller das Internet als Gegenwind spüren, umgekehrt begreifen wir das Netz aber auch als Chance, da hier völlig neue Märkte und Möglichkeiten entstehen, z.B. durch Werbung und Online-Handel. Einige Firmen erzielen mit Verpackungen für den Online-Handel bereits 20 Prozent ihres Umsatzes“, so Barbara Wessner, die Präsidentin des VDBF, zur Entwicklung. Die im VDBF zusammengeschlossenen Unternehmen haben Respekt vor den Auswirkungen des Internets, aber keine Angst vor dem „De-Mail“. Wessner: „Das De-Mail hat ja erst 700 000 Anmeldungen. Von 49 Millionen Internet-Nutzern sind das gerade mal 1,4 Prozent. Offensichtlich sind die Menschen mit der normalen E-Mail einfach zufrieden und glauben nicht den Politiker-Versprechungen von mehr Internet-Sicherheit. Selbst die hoch geschützte NATO verkündet dieser Tage, dass sie sich mit Nachdruck gegen Cyber-Crime wappnen muss.“

Der VDBF ist der Verband der deutschen Briefumschlag-Fabriken mit aktuell 31 Mitglieds-Firmen, davon 19 Briefumschlaghersteller. Er repräsentiert rund 75 Prozent des Branchen-Umsatzes in Deutschland.

Kontakt: www.vdbf-online.de

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