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HP schließt Standort Rüsselsheim

Hewlett-Packard will seinen Standort im südhessischen Rüsselsheim komplett aufgeben und 870 Stellen streichen. Insgesamt betroffen sind 1100 Mitarbeiter, von denen 230 zurück zur Adam Opel AG wechseln.

Damit wird in Deutschland im Zuge des angekündigten weltweiten Sparprogramms mehr als jeder zehnte Arbeitsplatz wegfallen. Bereits im Herbst des vergangenen Jahres hatte HP den Abbau von 450 der bisher 10 300 Arbeitsplätze hierzulande angekündigt. „Damit ist der Beitrag aus Deutschland zu diesem Sparprogramm abgeschlossen“, bestätigte Deutschland-Geschäftsführer Volker Smid am vergangenen Freitag. Weltweit will HP rund 29 000 Stellen streichen.

Hintergrund für den Sparkurs ist die allgemeine Flaute im PC- und Druckergeschäft wegen der weltwirtschaftlichen Unsicherheiten sowie das veränderte Nutzerverhalten mit der steigenden Beliebtheit von Tablets und Smartphones sowie ein verstärkter Wettbewerb. Laut den Markforschern von Gartner liegt HP weltweit nur noch knapp an der Spitze der PC-Hersteller. Der chinesische Aufsteiger Lenovo ist den Amerikanern bei den Stückzahlen dicht auf den Fersen. In Deutschland hat HP die Führungsposition bereits verloren und ist auf Rang drei hinter Acer und Lenovo zurückgefallen.

Kontakt: www.hp.de

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