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Metsä schließt Werk in Alizay

Der finnische Papierkonzern Metsäboard (ehemals M-real) hat sein defizität arbeitendes Werk im französischen Alizay geschlossen.

Zugleich ist ein Reindustrialisierungsprojekt gestartet, in welchem das Unternehmen mit den Gewerkschaften und den lokalen Behörden nach Nutzungsmöglichkeiten für die Anlagen und Einrichtungen sucht. Damit sollen neue Arbeitsplätze geschaffen werden und neue Geschäftsperspektiven am Standort gefunden werden. Das Unternehmen hat in Alizay ungestrichene Feinpapiere mit einer Jahreskapazität von etwa 310.000 Tonnen produziert.

Wie das Unternehmen in seinem ersten Quartalsbericht 2012 mitteilt, ist zudem auch geplant, die verlustbringenden Geschäfte des Werks in Gohrsmühle zu schließen, das profitable "Chromolux"-Geschäft soll aber bestehen bleiben. Nicht zuletzt ist auch die Produktion gestrichener Papiere von Restrukturierungen betroffen: Das Werk im finnischen Äänekoski wurde geschlossen und die Rollenpapierproduktion in das schwedische Husum verlagert. Außerdem war die Reflex-Fabrik im Februar an Hahnemühle verkauft worden.

Ziel all dieser Maßnahmen ist es, die Verluste zu senken: Das Unternehmen erwartet, dass die Verluste von 16 Millionen Euro im ersten Quartal des Jahres 2012 im zweiten Quartal deutlich geringer ausfallen.

Kontakt: www.metsaboard.com

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