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Pelikan sieht "Fusionsdruck auf Herstellerseite"

Laut einem Bericht in der heutigen Ausgabe der Financial Times Deutschland (FTD) will die Pelikan-Gruppe "bei der Neuordnung des europäischen Schreibwarengeschäfts eine führende Rolle spielen".

"Unsere Branche ist noch immer stark von mittelständischen Unternehmen geprägt, während auf der Händlerseite in den vergangenen Jahren globale Milliardenkonzerne entstanden sind", so wird Pelikan-Europachef Arno Alberty im umfangreichen FTD-Bericht zitiert. Pelikan wolle nach der inzwischen vom Kartellamt genehmigten Übernahme der Mehrheitsanteile an Herlitz bei einem Umsatz von rund 500 Millionen Euro den Konsolidierungsprozess in der Branche "maßgeblich vorantreiben". Neben dem für das laufende Geschäftsjahr angepeilten organischen Umsatzwachstum von zwischen vier und fünf Prozent will Alberty zukünftig auch durch weitere Übernahmen wachsen. Der malaysische Pelikan-Chef Hooi Keat Loo hatte unlängst ein mittelfristiges Umsatzziel von einer Milliarde Euro ausgegeben.

Laut dem FTD-Bericht habe in 2010 allerdings der Zusammenschluss mit Herlitz Priorität. Der erste Schritt sei dabei die Konzentration der Logistik im Herlitz-Logistikzentrum in Falkensee bei Berlin. Der Umzug des Pelikan-PBS-Lagers von Hannover-Anderten nach Falkensee sei in vollem Gange und bis Ende Juni abgeschlossen. Was mit dem zweiten Lager für Druckerzubehör in Düren geschehe, sei laut Arno Alberty noch nicht entschieden. "In der Branche zweifelt jedoch niemand daran, dass auch dieses Lager nach Falkensee umzieht", so der FTD-Bericht.

Kontakt: www.pelikan.de

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