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Big Data: Deutsche Unternehmen innovationsscheu

Auch wenn sich Unternehmen wichtiger Trends wie Big Data, Cloud oder Mobility bewusst sind, zeigen sie sich beim Einsatz neuer Technologien zurückhaltend, so das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag von Lexmark.

Die Studie, zu der TNS Emnid im Juni 300 Entscheider in deutschen Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern befragt wurden, zeigt, dass deutsche Unternehmen für die Speicherung ihrer Daten mit Abstand am häufigsten interne Unternehmensnetzwerke nutzen (39 Prozent). 14 Prozent archivieren ihre Dokumente noch immer in erster Linie in Papierform und 11 Prozent nutzen vorwiegend ihre lokale Festplatte, um wichtige Dokumente zu speichern. Auf unternehmensübergreifende Dokumenten- oder Enterprise Content Management (ECM)-Systeme setzen nur 18 Prozent der befragten Unternehmen. Die bevorzugte Methode der Datenverwaltung hängt dabei vor allem von der Unternehmensgröße ab: Während kleinere Unternehmen stärker auf klassische Papierdokumente und eine lokale Speicherung setzen, kommen zentrale ECM-Systeme häufiger in größeren Unternehmen zum Einsatz.

Klicken zum Vergrößern - Formen der betrieblichen Datenverwaltung
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Auch Cloud-Dienste sind laut der Studie noch nicht weit in den Unternehmen verbreitet. So nutzen lediglich 16 Prozent der Unternehmen Dienste wie Dropbox oder Google Drive. Dabei gibt es kaum Unterschiede zwischen großen und kleinen Unternehmen. Von den befragten Unternehmen, die Cloud-Dienste derzeit nicht nutzen, planen nur fünf Prozent künftig eine Einführung dieser Services.

Restriktiv geben sich die meisten deutschen Unternehmen auch bei der Nutzung privater mobiler Geräte am Arbeitsplatz – Stichwort BYOD (Bring Your Own Device). Lediglich ein Fünftel – zumeist kleinere Unternehmen mit 50 bis 300 Mitarbeitern – erlaubt die betriebliche Nutzung des persönlichen Smartphones oder Tablets. Über die Hälfte aller befragten Unternehmen lässt eine Nutzung privater mobiler Geräte am Arbeitsplatz nicht zu. 20 Prozent der Befragten gaben an, dass es in ihrem Unternehmen hierzu keine klare Regelung gebe. Das „BYOD-Verbot“ wird umso restriktiver gehandhabt, je größer das Unternehmen ist: So untersagen von den befragten Unternehmen mit 50 bis 300 Mitarbeitern nur 36 Prozent den Einsatz privater mobiler Geräte, bei Unternehmen mit mehr als 300 Mitarbeitern sind es 60 Prozent.

Rapide steigende Datenmengen

Einigkeit hingegen besteht bei der Einschätzung bezüglich der rapide steigenden Datenmengen. 83 Prozent der Befragten erklärten, dass sie einen deutlichen Trend zur Verarbeitung immer größerer Datenvolumen erkennen. Die meisten Befragten äußerten sich zufrieden über die Schnelligkeit des Datenzugriffs: In vier von zehn Unternehmen sind relevante Daten schnell verfügbar. Ebenso viele Befragte sagten jedoch, dass sich die Datensuche manchmal hinziehen könne. 14 Prozent der Umfrageteilnehmer erklärten zudem, dass sich die Datensuche oft schwierig gestalte und viel Zeit in Anspruch nehme. Dabei schätzten Männer die Datensuche problemloser ein als Frauen (45 zu 36 Prozent), und ältere Mitarbeiter sind zufriedener mit der Schnelligkeit ihres Datenzugriffs als jüngere Mitarbeiter (47 zu 34 Prozent).

Klicken zum Vergrößern – Schnelligkeit des Datenzugriffs in Unternehmen
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„Unsere Umfrage zeigt, dass viele Unternehmen ihre Daten noch immer eher traditionell handhaben. Dabei verbergen sich in den zunehmend steigenden und zumeist unstrukturierten Datenmengen viele wertvolle Informationen, die oft erst durch den Einsatz der richtigen Technologien zugänglich gemacht werden“, kommentiert Lexmark Deutschland-Geschäftsführer Hartmut Rottstedt die Ergebnisse der Studie. Lexmark biete seinen Kunden „zahlreiche maßgeschneiderte Lösungen, um diese unstrukturierten Daten so zu verarbeiten, dass die darin enthaltenen Informationen für die Geschäftsprozesse voll nutzbar sind.“

Kontakt: www.lexmark.de

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