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Strategieschwenk bei Montblanc

Die zum Richemont-Konzern gehörende Luxusmarke Montblanc sieht künftiges Potenzial bei Uhren – und weniger bei teuren Schreibgeräten.

„In den kommenden etwa fünf Jahren können Uhren bedeutender werden als Schreibgeräte“, sagte der Montblanc-Geschäftsführer Lutz Bethge gegenüber dem US-Wirtschaftsdienst Bloomberg. Gegenwärtig machen Schreibgeräte knapp die Hälfte des Umsatzes bei Montblanc aus. Der Umsatz der Luxusmarke ist im zurückliegenden Finanzjahr um 22 Prozent auf 672 Millionen Euro gestiegen. Doch weltweit wächst das Geschäft mit Uhren deutlich stärker als jenes mit Schreibgeräten: Analysten schätzen das weltweite Uhrengeschäft auf 30 Milliarden Euro mit einem jährlichen Wachstum von zwanzig Prozent, der Schreibgerätemarkt hingegen verzeichne ein zweistelliges Wachstum auf 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2010. Schreibgeräte hätten einfach nicht die Wachstumscharakteristik von Uhren oder Schmuck, sagte ein Analyst von Kepler Capital Markets. Gegenüber nach außen auffälligen Luxusartikeln wie Uhren und Schmuck bleiben Schreibgeräte in Jacketts und Brieftaschen versteckt. Zudem werden sie in Zeiten von Email, Smartphones und Kreditkarten immer seltener eingesetzt.

Kontakt: www.montblanc.de www.richemont.com

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