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Ricoh übernimmt operatives Geschäft von InfoPrint

Seit dem 1. Dezember führt die Ricoh Deutschland das operative Geschäft der InfoPrint Solutions Deutschland (IPS) fort und übernimmt alle operativen und administrativen Aufgaben.

Seit der Gründung der InfoPrint Solutions Company als Joint-Venture zwischen der Ricoh Company, Ltd. und IBM im Januar 2007 haben beide Unternehmen weltweit als strategische Partner eng zusammengearbeitet. Ricoh hielt 2007 zunächst 51 Prozent des Joint-Ventures. Während der darauffolgenden drei Jahre übernahm Ricoh, wie von Anfang an geplant, schrittweise die verbleibenden 49 Prozent. Mit dem abschließenden Erwerb der InfoPrint Solutions Company durch Ricoh am 1. Juli 2010 wurde das Joint-Venture beider Unternehmen wie vorgesehen beendet. Seit diesem Zeitpunkt gehört die InfoPrint Solutions Company als hundertprozentiges Tochterunternehmen zur Ricoh-Gruppe. Im weiteren Verlauf der geplanten Integration wird IPS Deutschland mit Ricoh Deutschland verschmolzen. Die Eintragung in das Handelsregister wird voraussichtlich noch im Dezember 2011 erfolgen.

Als hundertprozentiges Tochterunternehmen der Ricoh-Gruppe bietet die InfoPrint Solutions Company Druckdienstleistern, Hausdruckereien oder Rechenzentren Lösungen für komplexe, digitale Druckanwendungen mit sehr hohem Volumen sowie dem dazugehörenden Service und Support. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermarktung von digitalen Rollendrucksystemen sowie Beratungsleistungen hinsichtlich Precision Marketing und Transactional Printing. Für Ricoh hat das Production Printing eine hohe strategische Bedeutung. Bereits 2009 hat Ricoh Deutschlanddie die Production Printing Business Group (PPBG) gegründet, die von Hans Jansen geleitet wird. Er berichtet direkt an Uwe Jungk. Rund 180 Mitarbeiter von Ricoh Deutschland sind Experten für den digitalen Produktionsdruck. Davon sind rund 130 im technischen Kundenservice, etwa 25 im Bereich IT Consulting/Training sowie rund 25 im Vertrieb tätig.

Die Übernahme des operativen Geschäfts sei ein Meilenstein beim Ausbau von Ricohs führender Position beim digitalen Produktionsdruck. „Druckdienstleister erwarten umfassende Beratungs- und Lösungskompetenz aus einer Hand“, sagt Ricoh Deutschland-CEO Uwe Jungk.

Im Rahmen der Integration kommt es zur Schließung der Hauptverwaltung von IPS Deutschland, die sich bereits seit 2008 in dem Gebäude des Business & Service Centers von Ricoh Deutschland in Stuttgart befindet. Die Standorte von IPS Deutschland in Mörfelden-Walldorf und Erfurt werden mit den bestehenden Business & Service Centern von Ricoh zusammengeführt. IPS Deutschland hatte zuletzt rund 80 Mitarbeiter beschäftigt. Insgesamt werden nach der Übernahme des operativen Geschäfts von IPS Deutschland rund 2 600 Mitarbeiter für Ricoh Deutschland tätig sein. „Mit bundesweit über 1 000 Mitarbeitern im technischen Service – davon rund 850 Service Engineers – und zehn Business & Service Centern bietet Ricoh Deutschland seinen Kunden ein einzigartiges und lückenloses Service-Netzwerk“, so Jungk weiter.

Kontakt: www.ricoh.de

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