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Stora Enso verkauft Großhandelssparte Papyrus

Der schwedische Finanzinvestor Altor hat eine bindende Vereinbarung mit Stora Enso über den Erwerb der Papiergroßhandelssparte unterzeichnet, zu der unter anderem Schneidersöhne gehört.

Durch die Unterstützung des neuen Eigentümers Altor erhält Papyrus eigenen Angaben zufolge gute Möglichkeiten, weiter zu wachsen sowohl in bereits bestehenden als auch neuen Märkten und Produktsparten. Papyrus hat den Hauptsitz in Göteborg, Schweden und wird auch zukünftig von dem bereits bestehenden Management Team geleitet. Zu Papyrus gehören bekannte Händlermarken wie Schneidersöhne und Classen-Papier in Deutschland sowie Sihl + Eika in der Schweiz.

„Als unabhängiger Papiergroßhändler können wir den Kunden gegenüber noch etwas neutraler auftreten als in der Vergangenheit. Wir haben damit die Möglichkeit, unsere Beratungskompetenz voll und ganz zugunsten unserer Kunden einzusetzen. Darüber hinaus stärkt unsere Abkopplung vom Papierhersteller unsere Unabhängigkeit gegenüber Lieferanten, womit wir auch in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht haben“, so Boris Borensztein, Geschäftsführer von Schneidersöhne Deutschland.

Altor investiert in Unternehmen mittlerer Größe in Nordeuropa. Deswegen ist das Unternehmen bisher in Deutschland weniger bekannt, obwohl zu den Investoren auch deutsche Firmen wie Allianz, SEB und West LB gehören. Claes Ekström, Mitinhaber von Altor Equity Partners AB ist mit der Neuerwerbung Papyrus sehr zufrieden: „ Papyrus hat einen exzellenten Ruf sowie ein erfahrenes Team von Managern. Unser gemeinsames Ziel ist es, der führende und am meisten kundenorientierte Großhändler Europas zu werden.” Die endgültige Vertragsunterzeichnung soll im zweiten Quartal erfolgen, wenn die üblichen und rechtlich erforderlichen Genehmigungen vorliegen.

Kontakt: www.storaenso.com, www.altor.com, www.papyrus.com, www.schneidersoehne.com

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