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Pelikan spürt Kaufzurückhaltung

Mit rund 330 Millionen Schweizer Franken (CHF) lag der Umsatz der Pelikan Holding im Geschäftsjahr 2008 rund 17 Prozent höher als noch im Vorjahr, allerdings bekam der Konzern die Kaufzurückhaltung in Europa zu spüren.

Zur Steigerung des Umsatzes hatten hauptsächlich Übernahmen etwa von German Hardcopy und Pelikan Argentina beigetragen. Zwar konnte der Konzern auch noch einen operativen Gewinn in Höhe von 2,5 Millionen CHF (2007: 13,4 Millionen CHF) erzielen, insgesamt allerdings musste die Pelikan Holding für 2008 einen Nettoverlust von 11,4 Millionen CHF verzeichnen. Im Vorjahr hatte man sich noch über einen Nettogewinn von 3,9 Millionen CHF freuen können. Belastet wurde das Konzernergebnis durch den Anstieg der Ölpreise und die Weltwirtschaftskrise, die zu einer Kaufzurückhaltung vor allem in Europa geführt habe. In Zukunft wird sich Pelikan verstärkt um den Absatz seiner Produkte außerhalb von Europa, speziell in Latein-Amerika, Asien und Afrika, bemühen. Ziel ist es dabei, die Abhängigkeit von einem einzelnen Markt zu mindern. Derzeit erwirtschaftet Pelikan rund 80 Prozent seines Umsatzes in Europa – und alleine 53,4 Prozent in Deutschland.

Kontakt: www.pelikan.de

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