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Herlitz verringert Verlust trotz niedrigem Umsatz

Die Umsatzerlöse des Herlitz Konzerns haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um 31,8 Millionen auf 197,1 Millionen Euro verringert.

Im Vergleich zum Vorjahr fällt das EBIT zwar um 2,2 Millionen Euro besser aus, liegt aber weiterhin im negativen Bereich mit -4,8 Millionen Euro. Die Umsatzrückgänge resultieren hauptsächlich aus dem Verkauf des „No Name“- und „Private Label“-Geschäfts im Bereich Registratur (-24,7 Millionen Euro), teilte die Aktiengesellschaft mit. Im Weiteren waren die Umsätze auch im preisaggressiven Discountergeschäft und bei unrentablen Artikeln in den Bereichen „Papier“, „Versandmittel“ sowie „Weich“- und „Hartplastik“ rückläufig. Dagegen positiv entwickelt haben sich qualitativ hochwertige Produktbereiche mit Differenzierungsmerkmalen wie die Sortimente „Ranzen und Rucksäcke“, die Ordnungsmittel „easy orga to go“ sowie die Lizenzserie „SmileyWorld“. Erfolgreich im Markt angenommen wurde nach Unternehemensangaben der Tintenroller „my.pen style“, der mit zwei Designpreisen ausgezeichnet wurde.

Um eine zufriedenstellende Ertragslage zu erreichen, konzentriert sich der Konzern weiterhin sowohl auf den konsequenten Ausbau des margenstarken Markengeschäftes als auch auf die engere Zusammenarbeit mit der Pelikan-Gruppe. Die geplante Zusammenführung einzelner Geschäftsaktivitäten der Unternehmen – insbesondere in den Bereichen Vertrieb und Administration in Deutschland – zielt auf die Nutzung von weiteren Synergien und einen stärkeren Auftritt am Markt. Im vergangenen Jahr hatte Herlitz drei Gesellschaften veräußert: die Produktionsstandorte Falken Office Products GmbH in Peitz (Deutschland), Delmet Prod srl in Buftea (Rumänien) sowie Herlitz UK Ltd in Hyde (UK) – sowie das dazugehörige Registraturgeschäft.

Kontakt: www.herlitz.eu

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