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UPM steuert gegen rückläufige Papiermärkte

Aus Sicht des Papierherstellers UPM wirkt sich das immer noch schwache Wirtschaftswachstum in Europa insbesondere auf die europäischen Publikationspapiermärkte negativ aus – jedoch auch auf den Bereich Büropapier.

Bernd Eikens
Bernd Eikens

Gegenüber BusinessPartner PBS schilderte Bernd Eikens vom UPM-Vorstand seine Markteinschätzungen in diesem Bereich und die aktuellen Veränderungen bei UPM. Diese Entwicklung gelte für alle entwickelten Märkte wie Nordamerika, Europa und Japan, sagte Eikens, der im Vorstand für den Bereich UPM Paper ENA verantwortlich zeichnet. Im dritten Quartal hatte UPM zwar eine Erholung der Umsätze verbucht, langfristig könne jedoch noch nicht von einer Entspannung gesprochen werden. Die Verbesserung des Ergebnisses im dritten Quartal sei durch Einsparungen erreicht worden, eine Trendwende des Marktumfelds sei nicht in Sicht.

Verschlankung der Organisationsstrukturen

Zum 1. November greift bei UPM die neue Organisationsstruktur, die weitere Einsparungen bei den globalen Funktionen erbringen soll. Konzernweit sollen rund 180 Positionen bei Personal, Einkauf und EDV wegfallen, in Deutschland seien 20 bis 30 Mitarbeiter von den Kürzungen betroffen, erklärte Eikens weiter, jedoch nicht in der Produktion. Vielmehr sollen in Deutschland durch die Verlegung der Zentrale für das Papiergeschäft (der Geschäftseinheit Paper ENA) nach Augsburg, neue Stellen geschaffen werden. Eikens versprach, den Kunden werde die Umstrukturierung nicht auffallen: „Ansprechpartner und Vertriebsmitarbeiter bleiben dieselben.“ Die Neuorganisation ist Teil eines Programms zur Steigerung der Profitabilität des Papierherstellers. Die Verschlankung in der Verwaltung und weitere Einsparungen sollen das Ergbnis unter dem Strich um bis zu 200 Millionen Euro verbessern.

Kontakt: www.upm.com/de

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