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Seiko Epson setzt Patentrechte durch

Epson konnte sich außergerichtlich mit sechs europäischen Anbietern von kompatiblen Tintenpatronen einigen, die jetzt den Vertrieb der patentverletzenden Produkte einstellen werden.

Einer Pressemitteilung zufolge sind die betroffenen Unternehmen Elitex, Media Blue GmbH & Co. KG, Digital Revolution GmbH und K&U Printware GmbH aus Deutschland; Mills Computer Products (International) Limited aus Großbritannien sowie Société Bureautique Appliquée mit Sitz in Frankreich. Gemäß diesen Einigungen werden die Unternehmen den Vertrieb der Tintenpatronen, die nach Ansicht der Seiko Epson Corporation Epsons Patentrechte verletzen, einstellen. Weitere Bedingungen der Einigung seien streng vertraulich. Iain Friar, European IP Manager, Epson Europe, dazu: „Für uns kristallisierte sich heraus, dass der Handel mit kompatiblen Produkten nicht profitabel ist und verstärkt zur Verletzung geistigen Eigentums führen kann. Im Kampf um die Marktführerschaft investieren die Hersteller gefälschter Tintenpatronen nicht in Forschung und Entwicklung, was oftmals zu Patentverletzungen führt. Außerdem ist bekannt, dass die Verwendung von gefälschten Tintenpatronen die Druckerleistung beeinträchtigt und dass neben der minderen Druckqualität auch der Drucker dauerhaft beschädigt werden kann. Epson befürchtet, dass die Leistungseinbußen auf den Drucker an sich zurückgeführt werden, was aber meist nicht der Fall ist.“

Kontakt: www.epson.de

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