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Pelikan reagiert auf Tropenholz-Vorwürfe

Das Hannoveraner Unternehmen hat in der Vergangenheit nach eigenen Angaben Pinsel mit Schäften aus geschütztem Tropenholz verkauft und damit gegen Einfuhrrichtlinien verstoßen.

Alle aktuell gelieferten Pinsel bestünden jedoch aus artenschutzrechtlich unbedenklichem Holz, teilte das Unternehmen gestern mit. Pelikan hat damit vorab auf einen im Abendprogramm ausgestrahlten Bericht im ARD-Magazin "Report Mainz" reagiert, in dem die Pinselstiel-Fertigung aus südostasiatischem Ramin thematisiert worden war, das durch das Washingtoner Artenschutzabkommen international geschützt ist.

Pelikan bestätigte, dass in der Vergangenheit aus Malaysia stammendes, offiziell freigegebenes Ramin-Holz verwendet worden sei. Zertifikate belegten den ausschließlichen Einsatz von Reststücken, die ansonsten verbrannt worden wären. Pelikan räumte allerdings ein, dass es bei der Einfuhr versäumt worden sei, die erforderliche Einfuhrgenehmigung nach der EG-Artenschutzverordnung einzuholen. Derzeit bemühe man sich, die nachträgliche Genehmigung zu erhalten.

Kontakt: www.pelikan.de

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