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PBS-Hersteller mit Umsatzrückgang

Der Büroartikel- und Schreibwaren-Markt in Deutschland zeigt sich nach Angaben des PBS-Industrieverbands nicht mehr von der seit etwa vier Jahren „gewohnt freundlichen Seite“.

Anlässlich seiner Herbstversammlung gab der PBS-Industrieverband einen Überblick über die wirtschaftliche Situation seiner 30 mittelständischen Herstellerfirmen. Sie verzeichneten demnach in den ersten drei Quartalen 2009 in Deutschland einen Rückgang ihrer Umsätze von etwa 9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des – allerdings durchweg starken – Vorjahrs. „Verbrauchsmaterialien und Schulartikel werden noch akzeptabel verkauft. Die Einbußen gehen weit überwiegend auf die Sparmaßnahmen der großen gewerblichen Abnehmer zurück“, erläuterte Horst-Werner Maier-Hunke, der Vorsitzende des PBS-Industrieverbands und Durable-Geschäftsführer.

Deutlich stärker waren die Exportumsätze in den ersten neun Monaten des Jahres eingebrochen: um durchschnittlich 20 Prozent. Insgesamt sanken die Umsätze der PBS-Mitgliedsfirmen in den ersten neun Monaten des Jahres um rund 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei jedem siebten Industrieunternehmen seien die Gesamtumsätze um mehr als 20 Prozent eingebrochen. Auch die Ertragsentwicklung in den ersten neun Monaten 2009 gab keinen Anlass zur Freude: nur wenige erreichten das Niveau des Vorjahrs.

Für das Gesamtjahr 2009 prognostiziert der PBS Industrieverband durchschnittliche Umsatzrückgänge von 10 Prozent. Mit Blick auf 2010 plant der größte Teil der Unternehmen leichte Umsatzsteigerungen. Umsatzgaranten sollen dabei Innovationen sein.

Kontakt: www.pbs-industrieverband.de

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