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Herlitz bleibt in den roten Zahlen

Die Herlitz AG weist für 2010 einen Konzernjahresfehlbetrag von 3,98 Millionen Euro aus. Der Umsatz ging zurück auf 233,8 Millionen Euro.

Auf der heutigen Hauptversammlung in Berlin erklärte der zum Ende des Jahres ausscheidende Vorstandsvorsitzende Jan von Schuckmann, dass der Gesamtkonzern gegenüber dem Vorjahr 9,8 Prozent seiner Umsatzerlöse verloren habe, dafür seien im Wesentlichen die Verluste der Weichplastiktender der Großkunden Lyreco und Office Depot verantwortlich. Für ungeplante Verluste im abgelaufenen Geschäftsjahr waren im Wesentlichen die Volumenreduzierungen von Ordnern verantwortlich, da diese geplanten Mengen nicht durch die Großkunden wie in den Vorjahren abgenommen werden konnten.

Die Nachfrage habe sich jedoch im ersten Quartal des Jahres 2011 stabilisiert, die Umsatzerlöse sind von 50,4 Millionen im ersten Quartal 2010 auf 53,4 Millionen Euro gestiegen. Positiv entwickelten sich der neue Ordner „Maxfile“ und die „Mypen“- Familie. Belastend seien allerdings die höheren Rohstoffpreise. Herlitz plant, weiter Personal abzubauen. Die Zahl der Mitarbeiter betrug im vergangenen Jahr europaweit 1702, dies waren knapp 200 weniger als im Jahr zuvor.

"Herlitz stand seit Jahren finanziell nicht so gut da wi aktuell", zog von Schuckmann auf der Hauptversammmlung ein positives Resumee seines Engagement. Die Eigenkapitalquote liege bei soliden 34 Prozent und das Vorratsvermögen reiche aus, um den Konzern eine gute Basis für Investitionen zu bieten.

Kontakt: www.herlitz.de

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