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UPM schließt Papierwerke

Der finnische Papierkonzern UPM Kymmene setzt sein Programm zur Reduzierung der Kapazitäten für Magazinpapiere wie geplant um: Die Werke Albbruck und Myllykoski sollen zum Jahresende geschlossen werden.

Das deutsche Werk Albbruck produziert jährlich bis zu 320 000 Tonnen Magazinpapiere und soll komplett stillgelegt werden. Gegenwärtig wird von Mitarbeitervertretern nach einer Möglichkeit gesucht, den Betrieb aufrechtzuerhalten und die 560 Arbeitsplätze zu erhalten. Das Werk in Myllykoski wurde erst 2011 in den Konzern übernommen und soll ebenfalls zum Jahresende geschlossen werden. Hier sind 370 Mitarbeiter von der Schließung betroffen. „Trotz zahlreicher Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz musste die Papierfabrik Myllykoski seit einigen Jahren Verluste verzeichnen“, sagte Jyrki Ovaska, President der Paper Business Group. Die rückläufige Konjunktur habe in diesem Herbst die wirtschaftliche Lage des Werks weiter verschlechtert.

Insgesamt will UPM durch Schließungen in Deutschland, Finnland sowie Frankreich künftig 1,2 Millionen Tonnen Papier weniger produzieren. „Die Profitabilität unseres Papiergeschäfts liegt deutlich unter dem Niveau, das notwendig wäre, um langfristig nachhaltige Geschäftstätigkeit auszuüben“, erklärte Jussi Pesonen, President und CEO von UPM zu den Schließungen. Sie sollen die Wettbewerbsfähigkeit des Bereiches Papier bei UPM stärken, die Überkapazitäten im Bereich Magazinpapiere abbauen und zugleich die anderen eigenen Werke effizienter nutzen.

Kontakt: www.upm.com

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