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Stielow-Insolvenzverwalter sieht Chancen

64 Jahre nach der Gründung hat der Etiketten-Spezialist Stielow Label & Logistik GmbH in Norderstedt am 1. November Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt.

Das Amtsgericht Norderstedt bestellte den Hamburger Rechtsanwalt Stephan Münzel von der Kanzlei Münzel & Böhm zum vorläufigen Insolvenzverwalter (Az 66 IN 298/12). „Für die 70 Mitarbeiter ist das Gehalt zunächst durch das Insolvenzgeld gesichert“, bestätigte Stephan Münzel. Sein Ziel ist der Erhalt des Traditionsunternehmens: „Der Betrieb soll langfristig als Ganzes erhalten werden. Gegenwärtig arbeiten wir gemeinsam mit der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat an der Umsetzung des mit den potenziellen Investoren abgestimmten Sanierungskonzeptes.“ Rechtsanwalt Münzel zeigte sich zuversichtlich, dass zeitnah eine tragfähige Lösung gefunden wird. „Das Unternehmen ist sehr gut geführt und eine Reihe von Mitbewerbern hat Interesse an einer Übernahme des Betriebes“, so Münzel. Die Fortführung des Betriebes bis zu einer sanierenden Übertragung sei gesichert.

Geschäftsführer Raymond Vogt sieht trotz der anspruchsvollen Marktentwicklung großes Potenzial für sein Unternehmen. „Im Rahmen der Sanierung werden wir den Vertrieb neu strukturieren und unsere im Markt hervorragende Stellung für technisch anspruchsvolle kundenorientierte Lösungen noch besser zur Geltung bringen“, sagt er. Die Stielow GmbH bietet Komplettlösungen an, die neben den Etiketten auch Druck, Applizieren, Software, Datenmanagement und den technischen Service umfassen.

Kontakt: www.stielow-logistik.de, www.muenzel-boehm.de

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