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Konica Minolta mit zehn Prozent Umsatzplus

Der Lösungsanbieter Konica Minolta Business Solutions Deutschland hat seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 38 Millionen Euro auf 405,7 Millionen Euro gesteigert.

Günther Schnitzler, President und Geschäftsführer von Konica Minolta Business Solutions Deutschland, ist mit dem Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres zufrieden.
Günther Schnitzler, President und Geschäftsführer von Konica Minolta Business Solutions Deutschland, ist mit dem Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres zufrieden.

Die aktuellen Ergebnisse, in denen die auch die Umsätze mit Develop-Produkten integriert sind, entsprechen einem Wachstum von zehn Prozent. Während sich der Absatz von A3-Multifunktionssystemen (MFP) im Geschäftsjahr 2012 mit rund 36 000 vermarkteten Systemen im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um 0,8 Prozent erhöhte, stieg der Verkauf von A4-MFPs und -Druckern deutlich an. Mit über 28 000 verkauften Systemen erzielte der Langenhagener Lösungsspezialist eine Steigerung von mehr als 41 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden damit über 8500 Office-Systeme mehr als im Jahr zuvor vermarktet. Auch im Bereich Production Printing stieg der Absatz mit rund 1000 verkauften Systemen um über neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Laut aktueller InfoSource Zahlen für 2012 hat Konica Minolta zudem die Marktführerschaft in der Kategorie „Production Devices Gesamt“ übernommen.

„Insgesamt haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr ein sehr gutes Ergebnis erzielt, das wir im Vergleich zum Vorjahr noch einmal signifikant steigern konnten. Hierzu hat im Wesentlichen die Konzentration auf Optimized Print Services (OPS) im Direct Sales beigetragen. Auch in unseren Sparten Global Major Account und Key Account konnten wir mit dieser Herangehensweise starke Zuwächse verzeichnen“, sagt Günther Schnitzler, President und Geschäftsführer von Konica Minolta Business Solutions Deutschland.

Entwicklung zum IT-Provider fortgesetzt

Mit den verschiedenen Akquisitionen habe man zudem die Weichen für die zukünftige Entwicklung und den Ausbau der Marktpräsenz gestellt, heißt es aus Langenhagen. So sind zum 1. Oktober 2012 die Geschäftsaktivitäten von Develop auf die Deutschland- und Europa Organisation von Konica Minolta übergegangen. In Deutschland hat Konica Minolta die Marke im Rahmen einer Zwei-Partner-Strategie im indirekten Vertrieb integriert. „Mit der Implementierung unserer Zwei-Partner-Strategie werden wir die Qualität durch die Neuordnung von Ressourcen, effektiveren und kundenorientierteren Lösungen und eines professionellen Supports weiter verbessern“, kündigt Schnitzler an. Mit der Akquisition des Berliner Fachhändlers Heckel & Schulz im Oktober 2012 habe man auch die Präsenz des Direktvertriebs gestärkt und schöpfte weiteres Potenzial im OPS- und Production Printing-Geschäft aus.

Auch Johannes Bischof, der ab Juli die operative Geschäftsführung von Konica Minolta Deutschland übernehmen wird, sieht den Lösungsanbieter gut aufgestellt und will den eingeschlagenen Kurs fortführen.
Auch Johannes Bischof, der ab Juli die operative Geschäftsführung von Konica Minolta Deutschland übernehmen wird, sieht den Lösungsanbieter gut aufgestellt und will den eingeschlagenen Kurs fortführen.

Günther Schnitzler und Johannes Bischof, der ab Juli die operative Geschäftsführung von Konica Minolta Deutschland übernehmen wird, sehen den Langenhagener Lösungsanbieter auch für die Zukunft gut gerüstet. Mit der Akquisition von Raber+Märcker habe man einen weiteren Schritt in der Entwicklung zum IT-Provider getätigt. Die Raber+Märcker Gruppe verfügt über eine hohe Expertise im Business Process Consulting (BPC) und der Systemintegration.

„Mit dieser strategischen Investition werden wir hochwertige Business Applikationen und IT-Infrastruktur-Lösungen zusammen mit OPS anbieten. Gemeinsam mit der Raber+Märcker-Gruppe decken wir sowohl die Anforderungen im Bereich IT- und Printing Solutions für SMB/SME-Kunden als auch für Großkunden ab“, erklärt Schnitzler.

Kontakt: www.konicaminolta.de/business

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