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Laut Studie verlieren deutsche Büroangestellte jährlich fast 10.000 Minuten oder 20 Arbeitstage pro Jahr, weil die technische Ausstattung im Büro sie aufhält.
Laut Studie verlieren deutsche Büroangestellte jährlich fast 10.000 Minuten oder 20 Arbeitstage pro Jahr, weil die technische Ausstattung im Büro sie aufhält.

Zeitfresser im Büro: Angestellte verlieren 20 Arbeitstage durch langsame Technik

Im Idealfall unterstützt die technische Ausstattung Büro-Arbeiter darin, ihre Aufgaben schneller und effizienter abzuarbeiten. Die Realität sieht jedoch oft anders aus, so eine Studie des Marktforschungsinstituts Censuswide im Auftrag von Sharp Business Systems.

Laut der Studie, die unter 6045 Bürokräften in neun Ländern Europas durchgeführt wurde, zählt die technische Ausstattung zu den größten Zeitfressern im Büro. Demnach verlieren deutsche Büroangestellte jährlich fast 10.000 Minuten oder 20 Arbeitstage pro Jahr, weil die technische Ausstattung im Büro sie aufhält, anstatt ihre Arbeit zu beschleunigen.

So verbringen Bürokräfte pro Tag durchschnittlich 22 Minuten damit, im Netzwerk ihres Unternehmens nach schwer auffindbaren Dokumenten und Bildern zu suchen. Acht Minuten vergehen damit, das Hochfahren und Aufwärmen von Druckern abzuwarten. Weitere neun Minuten dauert das Ausdrucken von Dokumenten. Insgesamt müssen Büroangestellte in Deutschland rund 38 Minuten ihres Arbeitstages ungenutzt verstreichen lassen.

Diese Zeitverschwendung hat verschiedene Ursachen. Für deutsche Angestellte ist eine unübersichtliche Dokumentenablage das gravierendste Problem: 31 Prozent der Befragten geben an, dass sie Zeit verlieren, weil Dokumente nicht leicht aufzufinden oder zu teilen sind. 25 Prozent klagen über veraltete Technologien, die ihnen ein effizientes Arbeiten erschweren.

Viel Zeit vergeht auch damit, dass Kollegen versuchen, sich untereinander zu helfen. So geben 25 Prozent der Befragten an, ihre Kollegen gelegentlich beim Bedienen von Druckern und Scannern zu unterstützen. 23 Prozent coachen ihre Kollegen in der Bedienung der Video-Konferenz-Technologie. Immerhin 21 Prozent der Bürokräfte geben zu, dass sie selbst nicht wissen, wie die Software der technischen Geräte funktioniert.

Sinkende Motivation und Loyalität

Die Verzögerung durch technische Probleme wirkt sich nicht nur auf die Effizienz der Mitarbeiter aus – sie hat auch einen bedeutenden Einfluss auf deren Zufriedenheit mit ihrem Job. So geben 52 Prozent der Befragten an, dass sie mit aktuellerer Technik produktiver wären. 42 Prozent sind sich sicher, dass ihre Motivation steigen würde und 16 Prozent vermuten sogar, dass sie sich ihrem Arbeitgeber stärker verbunden fühlen und sie die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle einstellen würden.

„Durch veraltete, fehlerhafte und komplizierte Technik riskieren Unternehmen verlangsamte Arbeitsprozesse, Einbußen im Gewinn und sogar den Verlust wertvoller Mitarbeiter“, kommentiert Alexander Hermann, Vice President Information Systems Europe bei Sharp, die Ergebnisse. „Für sie ist es an der Zeit zu erkennen, wie wichtig aktuelle und smarte Technologien sind, die zu den sich stetig weiterentwickelnden Anforderungen der Mitarbeiter passen. Mit der richtigen Technik steigt nicht nur die Effizienz der Teams. Sie erhöht auch den Spaß an der Arbeit und die Attraktivität des Arbeitgebers.    

Kontakt: www.sharp.de, www.censuswide.com 

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