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Herlitz kann sich Zukäufe vorstellen

Der Berliner Konzern hat auf der gestrigen Hauptversammlung neben den bereits bekannten Wirtschafts-Zahlen auch über die weitere Ausrichtung informiert.

Der neue, seit Anfang des Monats im Amt aktive Vorstandschef Jan von Schuckmann unterstrich insbesondere die Konzentration auf die Marke Herlitz, die das Unternehmen im Inland und vor allem in Osteuropa voranbringen und für Rendite sorgen soll. Künftig sollen mindestens 50 Prozent des Umsatzes im Ausland realisiert werden, derzeit sind es 37 Prozent. Von Schuckmann kann sich zudem vorstellen, dass im Rahmen der Vorwärtsstrategie auch die Übernahme eines Branchenunternehmens liegen könnte. Traumpreise wolle er dafür allerdings nicht bezahlen. Breiten Raum auf der HV nahm die Diskussion über das Ausscheiden des bisherigen Vorstandsvorsitzenden Jan Van Riet ein. Sowohl Aufsichtsratschef Georg C. Domizlaff als auch von Schuckmann betonten, dass es keinen Streit mit Van Riet über die Strategie des Konzerns gegeben habe. Nur der Maßnahmenkatalog von Van Riet habe weder den Aufsichtsrat noch leitende Mitarbeiter überzeugt, so Domizlaff. Deswegen habe Van Riet von sich aus den Rücktritt angeboten.

Kontakt: www.herlitz.de

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