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Markt für Briefumschläge in Turbulenzen

Der europäische Markt für Briefumschläge befindet sich weiter im Rückwärtsgang. Ein Minus von acht Prozent weist der Industrieverband FEPE im Vergleich zum Vorjahr aus.

Allein während des vierten Quartals sei der Umsatz um sechs Prozent gefallen, zitiert der Geschäftsbericht des Herstellers Bong eine zweite Zahl des Verbandes der Europäischen Briefumschlaghersteller, FEPE. Die Nachfrage sei durch die ökonomische Unsicherheiten in Europa schwächer. Während Länder wie Deutschland oder Skandinavien weniger stark vom Rückgang des Geschäfts betroffen sind, sanken die Volumina in Spanien, Frankreich und Großbritannien deutlich. Für Osteuropa und Russland erwartet Bong dagegen Wachstum.

Alle Unternehmen im Briefumschlagmarktes arbeiten daran, ihre Kapazitäten zu senken und ihre Verluste zu begrenzen. Bong fährt einen Restrukturierungskurs, schloss im vergangenen Jahr ein Werk in den USA und eine Umschlagdruckerei in Schweden, musste aber im Geschäftsjahr 2012 dennoch einen Verlust nach Steuern von 54 Millionen Schwedischen Kronen (rund 6,4 Millionen Euro) ausweisen. Die Mayer-Gruppe hatte in der zweiten Jahreshälfte zwei Fabriken in Großbritannien geschlossen, kleinere Unternehmen in Europa – auch in Deutschland – gingen 2012 insolvent.

Kontakt: www.fepe.org; www.bong.com; www.mayer-kuvert.de

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