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Sharp verzeichnet Rekordverlust

Sharp muss für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Rekordverlust von rund 4,2 Milliarden Euro ausweisen. Für das laufende Geschäftsjahr gibt der angeschlagene Elektronikkonzern jedoch einen positiven Ausblick.

Das Geschäftsjahr 2013/14 will das japanische Unternehmen mit einem operativen Gewinn von rund 604 Millionen Euro abschließen. Um diese Ziele zu erreichen, setzt der Technologiekonzern seine Restrukturierung fort. Zu den bereits beschlossenen Maßnahmen gehören neben dem Abbau von weltweit rund 10 000 Stellen auch die Überprüfung des Portfolios sowie der Verkauf von unprofitablen Unternehmensteilen im Ausland. Zudem wolle man die Profitabilität des LCD-Geschäfts verbessern und sich verstärkt auf den asiatischen Markt fokussieren.

Weitere Chancen sieht man bei Sharp zudem in strategischen Allianzen, wie in der im März geschlossenen Kooperation mit Samsung. Die japanische Tochter des südkoreanischen Technologiekonzerns hatte im März Anteile im Wert rund 85 Millionen Euro von Sharp erworben. Ziel der Investition sei es, die Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen zu festigen sowie „eine feste Grundlage für Samsung zur stabilen Versorgung mit LCD-Panels aus unterschiedlichen Quellen“ zu haben, teilte Samsung mit.

Mit den Geschäftszahlen gab Sharp auch einen Wechsel im Management bekannt. Der bisherige Executive Vice President Kozo Takahashi ersetzt Takashi Okuda, der nach nur einem Jahr als President auf den Posten des bisherigen Chairman Mikio Katayama rückt.

Kontakt: www.sharp.de

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