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Büromöbelhersteller wieder auf Kurs

Die deutschen Büromöbelhersteller steigerten 2010 ihre Umsätze um fünf Prozent auf 1,84 Milliarden Euro. Das zweite Halbjahr 2010 brachte ein deutliches Umsatzplus.

Nach einem schwierigen Start habe das zweite Halbjahr mit einem Zuwachs von 11,6 Prozent die Trendwende gebracht, teilte der bso Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel in Wiesbaden, jetzt anlässlich der Veröffentlichung der Jahresergebnisse mit. Für 2011 erwartet der Branchenverband weitere Zuwächse.

Zum Umsatzzuwachs im vergangenen Jahr trug das Exportgeschäft mit einem Wachstum von sechs Prozent bei. Das Inlandsgeschäft schloss mit einem Plus von 4,5 Prozent ab. Frühzeitig konnten insbesondere die Hersteller von Bürositzmöbeln von der wiedererstarkten Nachfrage profitieren. Sie hatten schon im ersten Quartal die Talsohle durchschritten und schlossen zum Jahresende mit einem Umsatzplus von 8,2 Prozent gegenüber 2009 ab. Dagegen mussten sich die Produzenten von Schreibtischen, Schränken und Raumgliederungselementen noch mit einem Plus von 1,4 Prozent zufrieden geben. Zum Jahresende lagen aber auch deren Zuwachsraten im zweistelligen Bereich.

Mit Sorge sehen die Büromöbelproduzenten die steigenden Rohstoffpreise, insbesondere bei Stahl, aber auch bei Holz und Kunststoffen. Zeitgleich schlagen deutlich höhere Transportkosten zu Buche. Nach Einschätzung von Branchenkennern sind die Büromöbelhersteller daher weltweit gezwungen, höhere Preise am Markt durchzusetzen. Beim bso glaubt man allerdings nicht, dass dies zu einer nachhaltigen Abschwächung der Nachfrage nach Büromöbeln aus deutscher Produktion führen wird. Der Bedarf sei gegeben und unter den gestiegenen Preisen litten alle Märkte weltweit, hieß es dazu aus Wiesbaden.

Kontakt: www.buero-forum.de

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