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Sedus verzeichnet Umsatzrückgänge

Der Anbieter für Büroeinrichtungen und Arbeitsplatzkonzepte Sedus Stoll muss für das Geschäftsjahr 2009 konzernweite Umsatzrückgänge sowie einen Verlust von 3,3 Millionen Euro verzeichnen.

„Die Geschäftszahlen spiegeln den Einbruch auf den nationalen und internationalen Büromöbelmärkten wider. Nach wie vor ist die Geschäftslage nicht einfach. Noch immer hinkt die Büromöbelindustrie der allgemeinen Konjunkturentwicklung hinterher“, so Bernhard E. Kallup, Vorstandsvorsitzender der Sedus Stoll AG.

Konzernweit, ohne die Handelsgruppe Planbüro, nahm der Auftragseingang 2009 im Inland um 23,2 Prozent ab, im Ausland um 29,9 Prozent. Per Saldo verbuchte der Konzern einschließlich Planbüro Auftragseingänge von 142,1 Millionen Euro, ein Minus von 26,4 Prozent. Das Konzernergebnis 2009 vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt mit einem Rückgang von 12,9 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahresniveau auf Minus 0,1 Millionen Euro.

„Trotz der deutlichen Umsatzeinbußen setzte Sedus nicht auf Entlassungen, sondern auf Arbeitszeitkontenabbau, Kurzarbeit und dem Ausfall ergebnisabhängiger Lohn- und Gehaltsbestandteile“, so Finanzvorstand Carl-Heinz Osten. Somit konnte die Stammmannschaft weitgehend stabil gehalten werden.

Nach dem schwierigen Jahr 2009 zeigen sich Auftragseingänge und Umsätze in den Monaten Januar bis Mai stabil. Vor allem das Auslandsgeschäft zieht wieder leicht an. Der Konzernumsatz, ohne die Planbüro-Gruppe, stieg bis zum 31. Mai dieses Jahres um 5,3 Prozent auf 56,8 Millionen Euro an.

Trotz der schwierigen Marktsituation verstärkt Sedus seine Marketing- und Vertriebsmaßnahmen. Bereits Ende 2009 wurde der Anfang einer dreistufigen Produktoffensive gemacht. Zur Orgatec im Oktober werden auf einem 1200 Quadratmeter großen Messestand weitere Neuheiten aus allen Produktbereichen präsentiert. Zudem führt Sedus die antizyklische Investitionsstrategie fort. So wurde in 2009 ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum bezogen. Weitere sechs Millionen Euro werden in eine neue Galvanikanlage in Dogern investiert, die kürzlich Richtfest feierte.

Mittelfristig ist Sedus Vorstand Kallup vorsichtig optimistisch: „Dem allgemein positiveren Trend der Geschäftslage stehen national wie international erhebliche finanzmarktbedingte Konjunkturrisiken gegenüber. Daher lassen sich derzeit auch keine exakten Aussagen über die Ergebnisentwicklung machen. Für das Jahr 2010 erwarten wir eine Konsolidierung und ein ausgeglichenes Ergebnis, für das Jahr 2011 eine leichte Verbesserung.“

Kontakt: www.sedus.de

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