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Bene passt Strategie an

Der österreichische Büromöbelhersteller Bene verbucht für das zurückliegende Geschäftsjahr ein Umsatzminus von rund 24 Prozent – und baut weiter um.

Wie die börsennotierte Bene-Gruppe mitteilte, sei der Umsatzrückgang „auf eine selektivere Marktbearbeitung und eine weniger auf Umsatzvolumen denn auf Preisqualität ausgerichtete Vertriebsstrategie“ zurückzuführen. Das Unternehmen habe sich aus verlustträchtigen Vertriebsregionen zurückgezogen und auf ertragsstarke Aufträge konzentriert und den Vertrieb in einigen Ländern von Direkt- auf Händlervertrieb umgestellt, dies zeige erste Ergebnisse. So konnte die um Restrukturierungseffekte bereinigte Rohertragsmarge nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2013/14 um 3,2 Prozent gesteigert werden. Zugleich reduzierte Bene in diesem Zeitraum seine Belegschaft um 22 Prozent auf nun 1079 Mitarbeiter und sucht neue Wege der Finanzierung, hierzu sollen auch Gespräche mit möglichen Eigenkapitalgebern geführt werden.

In der regionalen Betrachtung bleibt das Geschäft in Deutschland „durch den rückläufigen Büromarkt“ hinter den Erwartungen zurück, teilte das Unternehmen mit. Dagegen entwickeln sich die Geschäfte in Österreich, Großbritannien sowie die Region Mittlerer Osten plangemäß. Bene strebt für das Geschäftsjahr 2014/15 ein ausgeglichenes operatives Ergebnis an: „Auf der Grundlage einer erhöhten Kosteneffizienz und der verbesserten Rohertragsmargen wird ein zielgerichtetes, beständiges und organisches Wachstum in profitablen Märkten angestrebt.“

Kontakt: www.bene.com

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