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Faber-Castell mit Umsatz-Plus

Die Faber-Castell-Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/10 Bruttoumsätze in Höhe von 450,8 Millionen Euro und damit ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr erwirtschaftet.

Das teilte das Unternehmen jetzt auf der Bilanzpressekonferenz in Stein mit. Insbesondere das Kompetenzfeld „Spielen und Lernen“ mit hochwertigen Produkten für Kinder von drei bis zwölf Jahren habe sich mit 13 Prozent Zuwachs besonders positiv entwickelt. Insgesamt habe man auf dem Deutschen Markt das Vorjahresniveau halten können. Erfreulich hätten sich die im Vorjahr neu gegründeten Vertriebsgesellschaften Österreich und Schweiz entwickelt. Sowohl bei der Ertragslage als auch bei wichtigen Bilanzkennziffern konnten Fortschritte erzielt werden, wobei es im abgelaufenen Geschäftsjahr wie schon im Jahr zuvor zu Sondereinflüssen kam. Während währungsbedingte Einmaleffekte das Resultat im Geschäftsjahr 2008/09 auf 4,1 Millionen Euro drückten, konnte 2009/10 durch die weitgehende Auflösung von im Vorjahr gebildeten Risikorückstellungen sowie durch eine Rückerstattung von in der Vergangenheit zuviel gezahlter Abgaben in Brasilien ein Gewinn vor Steuern in Höhe von 46,5 Millionen. Euro realisiert werden. Ohne diese Sondereinflüsse habe sich das rein operative Ergebnis um rund 10 Prozent auf 28,4 Millionen Euro (2009/10) verbessert.

Rolf Schifferens, Geschäftsführer Europa und Geschäftsführer Faber-Castell Vertrieb, Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell, Vorsitzender des Vorstands Faber-Castell AG, und Michael Boy, Vorstand Finanzen & Controlling  (v.l.) präsentierten in Stein die Er
Rolf Schifferens, Geschäftsführer Europa und Geschäftsführer Faber-Castell Vertrieb, Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell, Vorsitzender des Vorstands Faber-Castell AG, und Michael Boy, Vorstand Finanzen & Controlling (v.l.) präsentierten in Stein die Ergebnisse des Geschäftsjahrs 2009/10.

Zum 250- jähriges Firmenjubiläum im kommenden Jahr plant das Unternehmen, seine Marktposition auszubauen. „Ich gehe davon aus, dass wir im laufenden Geschäftsjahr die 500 Millionen Euro Umsatzmarke erreichen, natürlich verbunden mit einer weiteren Verbesserung der Ertragskraft“, erklärte Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. In den traditionell umsatzschwachen ersten fünf Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2010/11 konnten alle Regionen zweistellige Umsatzzuwächse verzeichnen: Europa/Nordamerika beispielsweise legte vor allem durch den guten Start in Deutschland, Italien und den USA um 15 Prozent zu. Im Premium-Bereich zeige sich zudem, dass vor allem die krisenbedingte Zurückhaltung der Verbraucher bei Luxusgütern nachlasse.

Kontakt: www.faber-castell.de

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