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Altenaer Kreis meldet kräftige Zuwächse

Die Umsätze der deutschen PBS-Markenindustrie sind in den ersten zehn Monaten dieses Jahres insgesamt um durchschnittlich etwa sieben Prozent gegenüber dem Vorjahrszeitraum gewachsen

Das hat der Markenverband der PBS-Branche Altenaer Kreis (AK) nach seiner Herbsttagung in Heidelberg jetzt mitgeteilt. Getragen wird dieser ungewichtete Durchschnittswert durch das Wachstum der Exportumsätze, die um fast zehn Prozent zulegten. Auch im Inlandsgeschäft verzeichneten die Markenhersteller ein gut fünfprozentiges Umsatzwachstum. Noch vor einem Jahr hatte der AK für den Zeitraum Januar bis Oktober 2009 Umsatzrückgänge von neun Prozent (Export minus 17 Prozent, Inland minus sechs) gemeldet, gleichzeitig aber eine „Trendwende“ prognostiziert. Bereits in diesem Frühjahr verlautbarte der AK „das Ende der Durststrecke“.

AK-Sprecher Rolf Schifferens, der auch Geschäftsführer der Faber-Castell Vertrieb GmbH ist, sagt heute: „Die 20 im AK zusammengeschlossenen führenden Markenfirmen sind gut aufgestellt und sämtlich gestärkt aus der Krise herausgekommen.“ Als wesentlichen Grund für die positive Entwicklung bei PBS-Markenartikeln führt der AK-Sprecher an, dass die Verbraucher bei ihren Kaufentscheidungen gerade in der Krise gelernt hätten, auf Markenprodukte zu vertrauen, die ihnen Qualität und Sicherheit geben. Gestützt wird die Aussage von Schifferens durch die jüngsten Erhebungen der GfK, die ein Ende der Wachstumsraten bei No-Name-Artikeln und so genannten Eigenmarken des Handels festgestellt hatte. Im PBS-Verbraucherpanel der GfK vom November hieß es z.B., dass die Bedeutung des Preises beim Kauf von Schreibgeräten wieder deutlich zurück gegangen ist und sich darüber hinaus „gutes Design immer stärker zu einer kaufentscheidenden Dimension“ entwickle. Der AK bestätigt diesen Trend. Der AK beobachtet derzeit eine Abkehr von Nachahmerprodukten sowohl im Bereich des gewerblichen Bürobedarfs wie bei Schreibwaren für den Privatgebrauch. „In der Krise haben die Käufer versucht, mit Billigprodukten zu sparen. Das ist nachvollziehbar, oft aber gründlich schief gegangen und viele haben gelernt, ‚Wer billig kauft, kauft zweimal!‘. Jetzt verlassen sich die Menschen wieder auf Qualitätsmarken“, so Schifferens.

Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, komme es für die mittelständischen PBS-Hersteller in den nächsten Monaten entscheidend darauf an, mit den gestiegenen und weiter steigenden Rohstoffkosten umzugehen. „Wir befinden uns in einer Sandwichposition zwischen marktmächtigen Lieferanten und der Handelsseite, die über Konzentration unablässig Druck ausübt“, gibt Schifferens zu bedenken: „Die AK-Markenfirmen sind zuversichtlich, im kommenden Jahr wieder an das Vorkrisenniveau aus 2008 anzuknüpfen.“ Der Handel und erst recht die Endkunden könnten sich auf innovative, neue Produkte freuen, die auf der kommenden Messe Paperworld Ende Januar in Frankfurt am Main vorgestellt würden.

Kontakt: www.altenaerkreis.de

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