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Dell muss Bilanzen korrigieren

Der Computer-Hersteller Dell muss einräumen, zwischen 2003 und dem Frühjahr 2007 falsche Geschäftzahlen ausgewiesen zu haben.

Laut des Herstellers wird der Gewinn für diesen Zeitraum zwischen 50 und 150 Millionen US-Dollar geringer ausfallen. Bei einer ausführlichen Buchprüfung seien „Bilanzierungsfehler und Unregelmäßigkeiten aufgetreten“ teilte das Unternehmen mit. Führungskräfte und andere Mitarbeiter, die nicht namentlich genannt werden, hätten meist gegen Ende der Quartalszeiträume Bilanzen geschönt, um ihre Finanzziele zu erreichen, erklärte Dell.

Für Anleger und Analysten sind diese Zahlen vorerst beruhigend, weisen sie doch darauf hin, dass es sich nicht um einen groß angelegten Bilanzbetrug handelt. Der Börsenkurs wurde bisher noch nicht beeinträchtigt. Untersuchungen durch die Börsenaufsicht SEC dauern allerdings noch an.

Der Computer-Hersteller muss sich nun dem immer härter werdenden Konkurrenzkampf im globalen PC-Markt stellen. Im vergangenen Herbst hatte der Konzern, der mit seinem Direktvertreib an Endkunden jahrelang den PC-Markt dominierte, die Marktführerschaft an Hewlett-Packard abgeben müssen.

Kontakt: www.dell.de

Mehr Informationen:

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