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HP schränkt die Nutzung von Fremdtinten per Firmware-Update ein – Kunden und Fachhandel wurden nicht informiert.
HP schränkt die Nutzung von Fremdtinten per Firmware-Update ein – Kunden und Fachhandel wurden nicht informiert.

Digitales Rechtemangement: HP-Drucker verweigern plötzlich fremde Tinten

Der Druckerhersteller HP unterbindet den Einsatz von Fremdpatronen ohne Original-HP-Chip in seinen meistverkauften Inkjet-Modellen.

Seit dem 13. September arbeiten die Geräte der Serien „OfficeJet“, „OfficeJet Pro“ sowie „OfficeJet Pro X“ nicht mehr, wenn eine Fremdpatrone ohne Original-HP-Chip eingesetzt wurde. Das Gerät zeigt stattdessen eine Fehlermeldung. Angestoßen durch massenhafte Beschwerden von Kunden des niederländischen Anbieters von Alternativpatronen 123ink und durch Recherchen mehrerer Magazine war ans Licht gekommen, dass HP über eine neue Firmware diese „Funktion“ implementiert hatte – offensichtlich schon in einem Update, das im März eingespielt wurde.

HP teilte mit, man wolle seine Innovationen und sein geistiges Eigentum schützen und räumte ein: Schon Ende 2015 habe man begonnen, entsprechende Updates der Firmware zu implementieren beziehungsweise die HP-Drucker mit dieser Funktion auszuliefern.

Kontakt: www.hp.com 

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