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Bilanzaffäre bei HP

Der Konzern Hewlett-Packard muss für den Zukauf des Softwarehauses Autonomy 8,8 Milliarden Dollar abschreiben.

Nach Presseberichten seien Unstimmigkeiten in den Bilanzen zutage getreten, nachdem der Autonomy-Gründer Mike Lynch zur Jahresmitte aus dem Konzern ausgeschieden sei und ein Mitarbeiter aus dem Management von Autonomy einen Hinweis gegeben hatte. Den Unregelmäßigkeiten gehen nun auch die US-Börsenaufsicht und die britische Ermittlungsbehörde SFO nach. HP glaubt, dass Autonomy-Führungskräfte bewusst die Bilanzen geschönt haben, um den Preis in die Höhe zu treiben und will vor Gericht ziehen. Das frühere Management der jetzigen Tochter wies die Vorwürfe zurück. Im abgeschlossenen Quartal August bis Oktober steht für HP nun statt eines Gewinns – im Vorjahr waren es 239 Millionen Dollar – ein Verlust von 6,9 Milliarden Dollar. Der HP-Aktienkurs brach daraufhin um zehn Prozent ein.

Kontakt: www.hp.com

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