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Steinbeis Temming investiert in Glückstadt

Der europaweit führende Hersteller von Recyclingpapieren Steinbeis Temming Papier plant den Ausbau seines Standorts in Glückstadt mit dem Bau einer neuen Energieerzeugungsanlage mit Kraft-Wärme-Kopplung.

Nach Inbetriebnahme einer neuen Altpapieranlage im Jahr 2005 (lnvestitionsvolumen 45 Millionen Euro) soll jetzt auf dem Betriebsgelände ein modernes Kraftwerk zur Produktion von Dampf und Strom (geschätztes Investitionsvolumen 100 Millionen Euro) entstehen. Für den Recyclingpapierhersteller sei dies ein wichtiger Schritt in Richtung energiewirtschaftlicher Unabhängigkeit und ein wesentlicher Baustein für die Errichtung und Inbetriebnahme einer neuen Papiermaschine. Gleichzeitig unterstreicht das Unternehmen mit dem Projekt sein Engagement im Bereich Klimaschutz. "Wir haben das Ziel einer neuen Papiermaschine nach wie vor fest vor Augen", sagt Michael Söffge, Sprecher der Geschäftsführung von Steinbeis Temming Papier. Die notwendigen Genehmigungen für den Bau der Papiermaschine liegen seit 2002 vor. "Mit entsprechend großem unternehmerischem Ehrgeiz und in konsequenten Etappen arbeiten wir seither an der Projektumsetzung. Die neue Altpapieranlage, der Kauf des zusätzlichen Geländes und die Entscheidung für den Kraftwerksbau sind die qualitative Basis für weiteres Wachstum am Standort Glückstadt", so Michael Söffge.Insgesamt rechnet das Unternehmen mit mehr als 100 zusätzlichen Arbeitsplätzen, die durch die geplante Papiermaschine entstehen werden. Unabhängig davon werden bereits während der über zweijährigen Bauphase des Kraftwerkes täglich 50 bis 80 und in Spitzenzeiten bis zu 250 Handwerker beschäftigt sein. Baubeginn für das Kraftwerk soll Ende 2007 sein. Die lnbetriebnahme ist für Anfang 2010 vorgesehen.

Kontakt: www.stp.de

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