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UPM will doch im Flächentarifvertrag bleiben

Nach Protesten der Beschäftigten und Gesprächen mit der Industriegewerkschaft BCE ist der Papierhersteller UPM davon abgerückt, für seine deutschen Werke aus dem Flächentarifvertrag auszusteigen.

Bei einem Treffen der Tarifparteien wurde nun eine Einigung erzielt. Beide Seiten bekräftigten die Grundsätze sozialpartnerschaftlichen Umgangs miteinander, wie sie bereits seit Jahrzehnten erfolgreich praktiziert werden. Es wurde festgehalten, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens die Basis sein muss, um auch zukünftig Arbeitsplatzsicherheit, „gute Arbeit“ und Wettbewerbsfähigkeit als gleichrangige Ziele zu verfolgen.

„Bei unserem Gespräch gestern konnte eine konstruktive Vorgehensweise und ein gemeinsamer Weg gefunden werden, bei dem nun die offenen Punkte zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelöst werden können“, so Dr. Hartmut Wurster, Arbeitsdirektor der deutschen UPM-Gesellschaften. Das Unternehmen wird mit seinen Standorten in Deutschland weiter wie bisher im Flächentarif verbleiben. Außerdem besteht Einigkeit darüber, dass die beiden übernommenen Werke in Plattling und Hürth kostenneutral integriert werden. „Die Sozialpartnerschaft mit unseren Mitarbeitern haben wir während des gesamten Prozesses ohnehin nie in Frage gestellt“, so Dr. Hartmut Wurster.

Die anhaltend schwierige europäische Wirtschaftslage habe den Papierverbrauch signifikant beeinträchtigt, hieß es von Unternehmensseite. Verstärkt durch strukturelle Veränderungen bei Papieranwendungen führte dies zu einem weiteren Nachfragerückgang von grafischen Papieren in Europa. Das hohe Kostenniveau und die enorme Überkapazität stellt die Industriebetriebe der Branche in Europa weiterhin vor Herausforderungen, auch UPM. In den letztjährigen Gesprächen mit der IG BCE war es nicht gelungen, zwei im Jahr 2011 übernommene Werke kostenneutral zu integrieren.

Kontakt: www.upmpaper.de

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