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UPM schließt Werk in Docelles endgültig

Nach gescheiterten Versuchen, die Papierfabrik in Docelles zu verkaufen, wird UPM das französische Werk Ende Januar endgültig schließen.

Mit der Schließung nimmt UPM eine Papierkapazität von 160 000 Tonnen Feinpapier vom Markt. Wie der Konzern mit Sitz in Finnland mitteilte, haben die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern bereits im Dezember begonnen, ein Sozialplan wurde am 13. Januar von den französischen Behörden bestätigt. Betroffen sind 161 Mitarbeiter. Schon vor einem Jahr hatte UPM mehrere Schließungen angekündigt, das Werk in Docelles sollte verkauft oder geschlossen werden, um die Kapazitäten zu senken. Doch im zurückliegenden Jahr konnte trotz intensiver Suche kein Käufer gefunden werden, der eine glaubwürdige Zukunftsperspektive für das Werk aufzeigen konnte. Wie Petteri Kalela, Senior Vice President von UPM Paper ENA sagte, sei man dennoch weiterhin am Verkauf von Maschinen und Grundstücken interessiert.

Ziel der Stillegung sei, die Kapazitäten an die sinkende Nachfrage in Europa anzupassen, so UPM. In Docelles wurden grafische Papiere und Büropapiere produziert.

Kontakt: www.upm.com

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