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UPM setzt auf mehr Service

UPM kündigt die Restrukturierung des Geschäftsbereiches Papier an. Die neue Supply Chain-Plattform soll für mehr Effizienz sorgen und den Kunden in den MIttelpunkt stellen, heißt es aus der Firmenzentrale.

Im Rahmen dieser Maßnahmen plant UPM die Restrukturierung im Bereich Supply Chain in Nord- und Zentraleuropa, um die Geschäftstätigkeit von einer zentralen Stelle aus steuern zu können. Mit der Restrukturierung wird auch ein Stellenabbau verbunden sein.UPM plant ein Service-Center mit rund 80 Arbeitsplätzen im finnischen Tampere einzurichten. Die Tätigkeiten werden derzeit in den finnischen Papierfabriken sowie vom Customer Service des Geschäftsbereichs Papier in Helsinki erledigt. In Zentraleuropa sollen zwei Service Center für die Supply Chain mit insgesamt etwa 180 Stellen eingerichtet werden, eines in Augsburg und eines in Dörpen. Die Tätigkeiten werden zurzeit in den UPM Papierfabriken in Deutschland und Österreich sowie in den Verkaufsbüros in Deutschland ausgeführt.

„Mithilfe der neuen Plattform können wir die Prozesse und Arbeitsweisen unserer Supply Chain weiterentwickeln. Durch effizientere Arbeitsweisen können wir nicht nur die Profitabilität sondern auch unseren Customer Service weiter verbessern", erklärt Bernd Eikens, Senior Vice President, Supply Chain, UPM Paper Business Group.Wenn die angekündigten Maßnahmen nach Plan abgeschlossen werden, wird sich die Anzahl der Mitarbeiter im Bereich Supply Chain in Europa im Zeitraum von 2009 bis 2010 um rund 100 Beschäftigte verringern.

Bereits zum 1. Dezember 2008 kündigte der Papierhersteller die Umstellung der Geschäftstätigkeit auf eine mehr marktorientierte Struktur an. Das Unternehmen besteht seither aus den drei Business Groups Energy and Pulp, Paper und Engineered Materials.

Kontakt: www.upm-kymmene.de

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