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Polaroid hat Insolvenz angemeldet

Der US-amerikanische Foto-Pionier hat Ende der vergangenen Woche ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 des amerikanischen Insolvenzrechts eingeleitet und damit Gläubigerschutz beantragt.

Das Unternehmen, das sich in den vergangenen Jahren zum Elektronikhersteller entwickelt hat, führt ein laufendes Betrugsverfahren gegen die Petters Group Worldwide, die Polaroid 2005 übernommen hatte, als Grund für die Insolvenz an. Deren Eigentümer Tom Petters soll über Jahre hinweg Investorengelder mit Hilfe von vorgetäuschten Warengeschäften erschlichen haben. Laut der US-Zeitung "Star Tribune" soll es sich dabei um eine Summe von mehr als 3,5 Milliarden Dollar handeln. Das Gerichtsverfahren gegen Tom Petters ist für Februar 2009 angesetzt.

Polaroid-Chefin Mary Jeffries geht davon aus, dass das operative Geschäft normal forgeführt werden und wie geplant die Markteinführung der neuen Produkte stattfinden kann. Den Durchbruch ins digitale Zeitalter will das Unternehmen mit mobilen, akkubetriebenen Druckern wie dem im Februar vorgestellten "PoGo" schaffen.

Kontakt: www.polariod.com

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