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HP will 27 000 Stellen streichen

Der amerikanische PC- und Druckerhersteller Hewlett Packard hat nach einem Gewinneinbruch im zweiten Quartal massive Stellenstreichungen angekündigt.

Meg Whitman, HP-Chefin seit September 2011, will den Konzern auf Effizienz trimmen.
Meg Whitman, HP-Chefin seit September 2011, will den Konzern auf Effizienz trimmen.

Weltweit sollen 27 000 Mitarbeiter weniger nötig sein. Dies entspricht acht Prozent der Belegschaft, damit könnten bis Herbst 2014 etwa drei bis 3,5 Milliarden Dollar jährlich gespart werden. Die Einsparungen bei den Personalkosten sollen nach den Vorstellungen der Konzernchefin Meg Whitman in Forschung und Entwicklung fließen, um den Rückstand bei den Kernprodukten Drucker und PC aufzuholen. Im Laufe des Jahres soll auch ein neuer Tablet-PC vorgestellt werden, nachdem ein ersten Modell wieder zurückgezogen werden musste. Die Umstrukturierung ziele darauf ab, die Zahl der verkauften Produktgruppen zu reduzieren, die Preisstrukturen zu vereinfachen und die Werbung effizienter zu machen. Entlassungen sollen vermieden und der Personalabbau über Frühpensionierungen umgesetzt werden. Wie groß die Einschnitte in Europa und in Deutschland ausfallen, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Im zweiten Geschäftsquartal lag der Umsatz drei Prozent niedriger als im ersten Quartal und betrug 30,7 Milliarden Dollar. Allein die Drucker-Sparte büßte zehn Prozent ein.

Kontakt: www.hp.com

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