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Preiserhöhungen bei Briefumschlägen

Die Briefumschlagindustrie wird derzeit erneut von Papierpreiserhöhungen der großen europäischen Papierfabriken getroffen. Entsprechend seien ebenfalls Preisanpassungen von bis zu vier Prozent notwendig.

Rohpapier, das wichtigste Einkaufsmaterial der Briefumschlagindustrie, hatte sich bereits zuvor in diesem Jahr um bis zu 20 Prozent verteuert. Auch andere Rohstoffe, Verpackungsmaterialien und die Fertigungskosten erhöhten sich den letzten Monaten deutlich. Die neuerliche Papierpreiserhöhung um durchschnittlich fünf Prozent erhöht nun den Druck auf die Hersteller, ihrerseits Preisanpassungen vorzunehmen, so der Verband der Deutschen Briefumschlag-Fabriken (VDBF) in einer Mitteilung. Dem Vernehmen nach sollen sich Briefumschläge in den nächsten Wochen zwischen zwei und vier Prozent verteuern.

Die Preiserhöhungen fallen in eine Zeit, in der nach einem schwierigen Jahr 2009 erstmals eine Nachfragebelebung festzustellen sei. Insgesamt habe sich nach Angaben des VDBF in Deutschland der Bedarf an Briefumschlägen und Versandtaschen auf einem Niveau von 17 Milliarden Einheiten pro Jahr stabilisiert. Positiv für die Briefumschlag-Branche sei festzustellen, „dass die mit großem publizistischem Aufwand eingeführten elektronischen Briefe bisher keinen messbaren Marktanteil erreichen konnten, wobei offensichtlich die mangelnde Sicherheit des Internet bestimmend sein dürfte“, so der Verband. Im VDBF sind aktuell 29 Firmen organisiert, die rund 75 Prozent des Branchenumsatzes in Deutschland ausmachen.

Kontakt: www.vdbf-online.de

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