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Das Geschäft mit wiederaufbereiteten Tintenpatronen und Tonern ist rückläufig, Hersteller Turbon will weiter an der Kostenschraube drehen. (Bild: iStock 495784856)
Das Geschäft mit wiederaufbereiteten Tintenpatronen und Tonern ist rückläufig, Hersteller Turbon will weiter an der Kostenschraube drehen. (Bild: iStock 495784856)

Schwieriges Marktumfeld: Turbon reduziert Umsatzerwartung

Der Anbieter von wiederaufbereiteten Druckerverbrauchsmaterialien Turbon hat seine Erwartungen für Umsatz und Ergebnis nach unten korrigiert.

Wie die Aktiengesellschaft in einer Ad-hoc-Mitteilung informierte, habe man im Zuge der Aufstellung des Halbjahresabschlusses die Pläne für das Gesamtjahr anpassen müssen. „Während die Umsätze in unserem traditionellen Geschäftsbereich (Laser Cartridges) in einem weiterhin sehr herausfordernden Marktumfeld sowohl in den USA als auch in Europa deutlich hinter unseren Erwartungen zurückblieben, führen die Neu-Umsätze im Zuge der eingeschlagenen Diversifikationsstrategie dazu, dass die Umsatzentwicklung zumindest stabil ist“, teilte der Hersteller mit. Für das Jahr 2018 erwarte man eine Fortsetzung beider Trends. Den Konzernumsatz plant Turbon ungefähr auf Vorjahresniveau mit 95 bis 100 Millionen Euro. „Zum einen müssen wir davon ausgehen, dass die Umsätze im traditionellen Bereich weiter zurückgehen werden, dieses auch aufgrund des Verlustes eines großen europäischen Kunden ab dem Jahr 2018; zum anderen aber sollten die Umsätze in den neuen Bereichen den Umsatzrückgang im traditionellen Bereich zumindest ausgleichen.“

Der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2017 betrug 48,4 Millionen Euro nach 50,3 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Aufgrund starker Einmalbelastungen wurde lediglich ein ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern erreicht. Für das zweite Halbjahr seien weitere Einsparungen geplant, die ebenfalls zu Einmal-Aufwendungen führen werden. Für das Gesamtjahr plant das Unternehmen nunmehr mit einem nur noch leicht positiven Ergebnis.

Kontakt: www.turbon.de 

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