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Henkel reagiert auf Konjunkturlage

Der Düsseldorfer Konsumgüter-Konzern peilt für rund 500 Mitarbeiter seiner Klebstoffsparte in Deutschland Kurzarbeit an.

Henkel hat im Geschäftsjahr 2008 den Umsatz um 8,1 Prozent auf 14,13 Milliarden Euro gesteigert. Der deutliche Anstieg ist hauptsächlich auf die Akquisition der National Starch-Geschäfte im April des vergangenen Jahres zurückzuführen. Bereinigt um Wechselkurseffekte wurde der Umsatz um 11,6 Prozent erhöht. Das organische Umsatzwachstum betrug gute drei Prozent und lag damit im Rahmen der Prognosen für das Gesamtjahr.

Der weltweit größte Klebstoffhersteller bekommt offensichtlich auch die Absatzkrise der Autohersteller zu spüren. So ging im vierten Quartal der Umsatz der Klebstoffsparte um mehr als neun Prozent zurück. Inzwischen seien Verhandlungen mit dem Betriebsrat über Kurzarbeit aufgenommen worden, teilte Thomas Geitner als Chef der Klebstoffsparte gestern mit. Die Kurzarbeit für rund 500 Mitarbeiter solle sich  voraussichtlich über das erste und zweite Quartal erstrecken. Zudem solle 2009 ein Werk in Deutschland geschlossen werden. Nicht betroffen von der Entwicklung sind offenbar die Verbraucherprodukte (Pritt, Pattex). Den Absatz seiner Markenartikel will Henkel vielmahr mit Innovationen und Sonder-Verpackungsgrößen forcieren.

Kontakt: www.henkel.de

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