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Herma: Ergebnis bleibt auf Vorjahresniveau

Zwar sank der Umsatz des Selbstklebespezialisten Herma im Geschäftsjahr 2009 leicht um 2,4 Prozent auf 197,8 Millionen Euro (2008: 202,8 Millionen), das operative Ergebnis blieb jedoch stabil.

Gleichzeitig sei es Herma trotz der weltweiten Rezession gelungen, bei Haftmaterial und bei A4-Etiketten für PC-Drucker Marktanteile zu gewinnen. Das teilte das Filderstädter Unternehmen jetzt mit. Allerdings sei das Jahr sehr turbulent verlaufen: „Hinter uns liegen zwei Halbjahre, die unterschiedlicher kaum sein konnten“, sagte Herma-Geschäftsführer Sven Schneller. So konnte das Unternehmen im zweiten Halbjahr 2009 den Umsatz zwar um 5,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres steigern. Die marktbedingten Umsatzeinbrüche von Anfang des Jahres seien trotzdem nicht mehr aufzuholen gewesen, so Schneller weiter.

Während der Geschäftsbereich Haftmaterial seinen Wachstumskurs fortsetzen konnte, brach der Umsatz mit Büro-, Consumer- und Industrieetiketten konjunkturbedingt ein. Das Minus von 12,1 Prozent auf 69,1 Millionen Euro habe in etwa dem marktweiten Rückgang bei Office- und Consumer-Produkten in Deutschland entsprochen. Und auch der in den Vorjahren stark gewachsene Geschäftsbereich Etikettiermaschinen habe sich der allgemeinen Entwicklung nicht entziehen können. Der Umsatz sank in diesem Bereich um 10,6 Prozent auf 24,9 Millionen Euro.

Im laufenden Jahr will das Unternehmen beim Umsatz um 5 Prozent zulegen. Um das Geschäft mit Consumer- und Büro-Etiketten gemeinsam mit den Handelspartnern spürbar zu beleben, investiere Herma außerdem in neuartige E-Commerce-Module.

Kontakt: www.herma.de

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