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Herma will bis 2019 ein weiteres Beschichtungswerk für Haftmaterial errichten (Bild: BFK Architekten, Stuttgart)
Herma will bis 2019 ein weiteres Beschichtungswerk für Haftmaterial errichten (Bild: BFK Architekten, Stuttgart)

Expansion in Filderstadt: Herma investiert 100 Millionen Euro

Herma steht vor der größten Investition seiner Geschichte: Für 100 Millionen Euro wird das Unternehmen in Filderstadt ein weiteres, komplett neues Beschichtungswerk für Haftmaterial errichten.

Entstehen sollen zwei moderne Fertigungslinien für Etikettierer und Etikettiermaschinen. Der Baubeginn ist in beiden Fällen für 2017, die planmäßige Inbetriebnahme für 2019 vorgesehen. Die jetzt vorgestellte Investition ist die erste Stufe eines „Masterplans“ für das über 80 000 Quadratmeter große Gelände, der bis ins Jahr 2040 reicht. „Mit der stufenweisen Realisierung dieses Master-plans haben wir die Chance, das Unternehmenswachstum über mehrere Generationen hinweg an diesem Standort zu sichern“, erklären die Geschäftsführer Sven Schneller und Dr. Thomas Baumgärtner.

Neue Kapazitäten für Folien-Haftmaterial

Im stark wachsenden Bereich Haftmaterial wird das Unternehmen mit dieser Investition die jährliche Beschichtungskapazität um 50 Prozent ausbauen, von jetzt 750 Millionen Quadratmeter auf über 1,1 Milliarden Quadratmeter Haftmaterial. „Wir werden in dem neuen autarken Beschichtungswerk sowohl Haftmaterial produzie-ren als es auch nach Kundenvorgaben konfektionieren", erläuterte Dr. Thomas Baumgärtner, der auch den Bereich Haftmaterial lei-tet. „Mit dieser Investition wollen wir unseren Vorsprung bei der Mehrschichttechnologie weiter ausbauen. Wir werden dann auch in der Lage sein, unser Portfolio um gänzlich neue Produkte zu erweitern. Außerdem können wir aufgrund der dort eingesetzten Technologie insbesondere im interessanten Folienbereich noch stärker zulegen.“

„Historisch einmalige Chance für Etikettiermaschinen“

Der ebenfalls deutlich zulegende Bereich Etikettiermaschinen, der im Moment noch in Deizisau seinen Sitz hat, wird im Zuge dieser Investition nach Filderstadt umziehen. „Wir haben hier die histo-risch einmalige Chance, modernste Fertigungslinien für Etikettierer und Etikettiermaschinen zu errichten – und zwar innerhalb eines idealen Gebäudelayouts“, beschrieb Martin Kühl, Leiter des HERMA Geschäftsbereich Maschinen, die Perspektive. Insbesondere das Geschäft mit Maschinen für den Healthcare-Bereich sowie die Ex-pansion in internationalen Märkten, vor allem in Nordamerika, sind aktuell die größten Wachstumstreiber. Die Möglichkeit, in Filder-stadt zu expandieren, komme deshalb zum richtigen Zeitpunkt.

Kontakt: www.herma.de 

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