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Durch den Einsatz von Spracherkennung kann die Datenerfassung verkürzt und verbessert werden. Davon profitieren vor allem die Patienten. (c) Nuance Communications
Durch den Einsatz von Spracherkennung kann die Datenerfassung verkürzt und verbessert werden. Davon profitieren vor allem die Patienten. (c) Nuance Communications

Steigender Dokumentationsaufwand im Gesundheitswesen

Der administrative Aufwand in Krankenhäusern steigt, wodurch für Pflegepersonal und Ärzte weniger Zeit bleibt, sich den Patienten zu widmen. Um herauszufinden, wie hoch dieser Aufwand tatsächlich ist, hat HIMSS Europe im Auftrag von Nuance Healthcare eine Erhebung in deutschen Akutkrankenhäusern durchgeführt.

Ziel der Studie war es, Transparenz über das Volumen der Dokumentation zu schaffen und einen besseren Überblick zum Ressourceneinsatz zu gewinnen. Der zeitliche Aufwand für die Dokumentation von Ärzten wurde bereits 2003 in einer Studie des Deutschen Krankenhaus Institutes erhoben. Zwölf Jahre später konnte jetzt eine Steigerung des Aufwandes festgestellt werden. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: Alle Befragten unterschätzten den tatsächlichen Dokumentationsaufwand. Der Gesamtaufwand für die Dokumentation beträgt im Ärztlichen Dienst vier Stunden. Für Chefärzte ist die zeitliche Belastung mit 5,5 Stunden am höchsten. Der Pflegedienst benötigt täglich knapp drei Stunden zur Dokumentation.

„Bisher gibt es nur sehr wenig quantitative Informationen über den tatsächlichen Zeit- und Kostenaufwand, den die Dokumentation im deutschsprachigen Krankenhausbetrieb vereinnahmt“, erklärt Frank Fritzsche, Consultant bei HIMMS Europe. Die in drei Phasen gegliederte Studie wurde von August 2014 bis Februar 2015 durchgeführt. Insgesamt nahmen rund 120 Ärzte und 109 Pflegekräfte unterschiedlicher Abteilungen, aus über 180 Krankenhäusern, an der Befragung teil. Insbesondere wurden die Teilnehmer dabei über die Art und Weise sowie den Zeitaufwand der Dokumentation im Arbeitsalltag befragt. Aus Krankenhaussicht sprechen zahlreiche Gründe für eine technisch effizientere Unterstützung der Dokumentationsprozesse. So kann zum Beispiel durch den Einsatz von Spracherkennung die Datenerfassung verkürzt und verbessert werden und der Patient profitiert davon, dass dem Arzt mehr Zeit für die Behandlung zur Verfügung steht.

„Insgesamt ist Spracherkennung aus unserer Sicht ein ganz zentraler Baustein bei der IT-Transformation eines Krankenhauses. Mit ihr lassen sich viele der Herausforderungen, vor denen Kliniken heute stehen, wunderbar adressieren“, so Björn Arne Aune, General Manager bei Nuance Communications Healthcare DACH. „Es fehlen nur ganz klar Anreize, elektronische Lösungen anzunehmen und in der alltäglichen Arbeit einzusetzen. Deshalb ist das Fazit der Erhebung gleichzeitig ein Appell an die Entscheider, den Blick auf den operativen Alltag zu richten und mit einfachen, verfügbaren Lösungen, die Arbeit des medizinischen und pflegerischen Personals zu verbessern.“  

Kontakt: www.nuance.de 

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