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Wilkhahn verhandelt über Stellenabbau

Büromöbelhersteller Wikhahn will weiter Kosten senken. Um die geplante Einsparsumme zu erreichen, spricht die Geschäftsleitung mit dem Betriebsrat über den Abbau von Personal in Deutschland.

Ausgangspunkt der Verhandlungen ist eine Zahl von 90 Mitarbeitern, teilte das Unternehmen in Bad Münder mit. In welchen Umfang wirklich Stellen wegfallen, wird Gegenstand der jetzt beginnenden Verhandlungen mit den Arbeitsnehmervertretern sein. Nach der Entwicklung im ersten Quartal habe sich die Unternehmensführung zu diesem Schritt entschlossen: Schon im vergangenen Jahr hatte der Hersteller ein Umsatzminus von fünf Prozent verbucht.

Erst 2011 hatte das Unternehmen – nach zwei Jahren mit zweistelligen Wachstumsraten – noch Mitarbeiter eingestellt, in der Erwartung, dass sich die konjunkturelle Lage stabilisiert. Doch stattdessen war insbesondere in Spanien – Wilkhahns zweitgrößtem Absatzmarkt – der Umsatz im vergangenen Jahr eingebrochen. Wilkhahn hatte bislang in Deutschland von Stellenstreichungen abgesehen und durch andere Maßnahmen Kosten reduziert. So wurde zum 1. Januar eine 32-Stunden-Woche eingeführt. Alle Unternehmensbereiche sollen jetzt auf den Prüfstand gestellt werden.

Kontakt: www.wilkhahn.de

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