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Embatex verstärkt Engagement im MPS-Geschäft

Der Hersteller alternativer Supplies Embatex setzt in Zukunft bei Managed-Print-Service-Lösungen (MPS) auf die herstellerunabhängige Software eines deutschen Partnerunternehmens.

Embatex-Vorstand Christian Wernhart
Embatex-Vorstand Christian Wernhart

„Ein Wachstum für Recycling-Zubehör kann in den nächsten Jahren nur im Bereich von MPS-Lösungen geschaffen werden“, beschreibt der Embatex-Vorstand Christian Wernhart die aktuelle Situation im Paper-Output-Geschäft. Aus diesem Grund kooperiert der Alternativhersteller beim Thema Flottenmanagement, das für Embatex eine große Rolle spielt, künftig mit einem deutschen Partnerunternehmen. Mit der Lösung von FMAudit habe man sich „für einen der führenden Anbieter bei herstellerunabhängigen Flottenmanagement-Lösungen entschieden“, erklärt Wernhart.

Das deutsche Partnerunternehmen, das die Software exklusive im deutschsprachigen Raum vertreibt, sei seit vielen Jahren in diesem Segment tätig und ist bestrebt, die Software permanent weiter zu entwickeln und insbesondere auf die Marktforderung einzugehen. Ein wesentlicher Faktor für die Kooperation war auch, dass Vertrieb und Support besonders fachhandelsorientiert dargestellt werden.

In Rahmen der Zusammenarbeit wurde bei der Embatex in Feldkirchen eine eigene Serverlösung installiert. Dies ermöglicht dem Recycler seinen Partnern vor Ort die Software präsentieren sowie eine permanente MPS-Qualitätsprüfung seiner Produkte gewährleisten zu können. Nach der ersten Präsentation durch Embatex übernimmt das deutsche Partnerunternehmen den Vertrieb und Support der Software. Um die Software weiter auf die Anforderungen der Nutzer anzupassen liefert Embatex zudem Verbesserungsvorschläge: Ein weiterer Schritt hierzu ist bereits für Ende 2011 geplant. Die Software soll einer externen Zertifizierung unterzogen werden, um die Zusammenarbeit mit Banken und Behörden noch einfacher realisieren zu können.

Für Embatex bietet die Zusammenarbeit zudem den Vorteil, dass der Alternativhersteller seine Produkte an die Anforderungen der Flottenmanagement-Lösung anpassen kann. Eine wesentliche Rolle spielen laut Wernhart die verwendeten so genannten „Aftermarket-Chips“. Diese ermöglichen, dass die Kartuschen und deren Füllstände richtig erkannt werden.

Beim Einstig ins MPS-Geschäft sei sicher noch eine Menge Überzeugungsarbeit gefragt: „Die Erstinvestition für die Software spielt eine untergeordnete Rolle. Ein wesentlicher Bestandteil wird sein, dass unsere Partner erkennen, dass eine Bereitschaft vorhanden sein muss, neue Wege zu gehen, Prozesse im Unternehmen zu verändern und Investitionen in entsprechendes Personal und Know-how zu investieren“, sagt der Embatex-Chef.

Kontakt: www.emstar.at

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