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Herlitz-Verlust angewachsen

Der Verlust von Herlitz ist im zurückliegenden Geschäftsjahr auf sieben Millionen Euro angewachsen. Das Unternehmen kündigte zeitnahe strukturelle Veränderungen an.

Die Umsatzerlöse des Herlitz-Konzerns haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 gegenüber dem Vorjahr leicht um 2,1 Prozent auf 228,9 Millionen Euro verringert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern betrug -7,0 Millionen Euro (im vergangenen Jahr -1,9 Millionen Euro). Umsatzrückgänge sind vor allem im Private-Label-Bereich bei den Sortimenten „Ordner“, „Papier“ und „Versandmittel“ in den Absatzkanälen Discount und Lebensmitteleinzelhandel zu verzeichnen. Positiv entwickelt haben sich indes Produktbereiche mit hohen Differenzierungsmerkmalen, was den Markenanteil am Konzernumsatz gestärkt hat. Dazu gehören unter anderem Ranzen, „My.pen“-Schreibgeräte und die Ordnungsmittel „Easy Orga“.

Überkapazitäten auf der Herstellerseite, intensiver Verdrängungswettbewerb und damit einhergehende Preiskämpfe haben nach Angaben von Herlitz dazu geführt, dass Erhöhungen bei den Einkaufspreisen nicht an Kunden weitergegeben werden konnten.

„Aufgrund der Ergebnisentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres werden zeitnah sowohl strukturelle Veränderungen als auch umfassende Marketing- und Vertriebsmaßnahmen im Konzern umgesetzt“, hieß es von Unternehmensseite. Dabei werde die strategische Zusammenarbeit mit Pelikan eine zentrale Rolle einnehmen. Weitere Angaben machte Herlitz zunächst nicht.

Kontakt: www.herlitz.de

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