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Armor reorganisiert Office-Printing-Sparte

Um das Wachstum im Geschäft mit Druckerzubehör weiter auszubauen, reorganisiert die Armor-Gruppe ihre Office-Printing-Sparte in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden und kündigt Investitionen an.

Hubert de Boisredon
Hubert de Boisredon

Nach dem Management-Buy-out will Armor seine Office-Printing-Sparte umbauen. Man strebe die Marktführerschaft in Europa für die Produktion kompatibler Drucker-Cartridges an, sagte der CEO Hubert de Boisredon, private und gewerbliche Endkunden – vor allem in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Nordeuropa – sollen noch gezielter bedient werden. Im einzelnen plant Armor für sein Inkjet-Geschäft (Armor Office Printing Retail), dass in Dortmund deren Zentrale und die Entwicklungsabteilung aufgebaut wird. Das europäische Büro für das Sammeln von Leergut wird im niederländischen Etten-Leur sein. Die Produktion im polnischen Prudnik soll ihre Kapazitäten verdoppeln, während der Standort in Tschechien, in Písek, sich auf das Sortieren der gebrauchten Kartuschen vor dem Recycling konzentrieren soll. Zudem hat Armor in der Nähe seines Produktionsstandorts in Polen in ein neues Logistikzentrum investiert, dass die schnellere Lieferung der Kunden sicherstellen soll.

Die Laser-Cartridges-Sparte (Armor Office Printing Corporate Business) wird von Nantes aus geführt. Armor plant auch hier eine Verdopplung der Produktionskapazitäten von heute 1,5 Millionen Kartuschen auf 3 Millionen pro Jahr – durch die Reorganisation. Unter anderem werden bis Mitte 2015 Logistik, Produktion und Verwaltung/Vertrieb in Nantes konzentriert sein, am Standort Marokko sollen dann nur noch Teile des Recyclingprozesses stattfinden. Ziel der Maßnahmen ist neben der Steigerung der Kapazität eine Beschleunigung der Produktion und verbesserte Lieferzeiten.

Kontakt: www.armor-group.com

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