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Die Hersteller im Verband der PBS-Markenindustrie melden eine positive Umsatzentwicklung.
Die Hersteller im Verband der PBS-Markenindustrie melden eine positive Umsatzentwicklung.

Frühjahrs-Konferenz: PBS-Markenhersteller auf Wachstumskurs

Von der Frühjahrskonferenz des Verbandes der PBS-Markenindustrie kommen positive Signale: Zumindest in Deutschland haben die Hersteller im vergangenen Jahr und zu Jahresbeginn weiter zugelegt.

Im gewichteten Durchschnitt legten die PBS-Markenfirmen im vergangenen Jahr im Inland um 5,4 Prozent zu. Dabei trug der Bereich Schreiben mit einem Plus von zehn Prozent am meisten dazu bei, gefolgt von Büro mit 3,3 Prozent, im Bereich Papier stagnierten die Inlandsumsätze. Insgesamt blickten die Markenhersteller auf ein 2016 zurück, das ihnen durchschnittlich vierprozentige Umsatzzuwächse bescherte. Auch hier schnitten die Bereiche Schreiben mit etwa sieben Prozent und Büro mit etwa 1,5 Prozent besser ab als der Bereich Papier, der sich im Jahresvergleich leicht rückläufig entwickelte.

„In den ersten vier Monaten dieses Jahres zeigten sich bei PBS-Markenartikeln gleich drei Entwicklungen,“ resümierte Thorsten Streppelhoff, edding, der zusammen mit Torsten Jahn, Pelikan, dem Verband der PBS-Markenindustrie vorsteht. Streppelhoff: „Die deutlichen Wachstumssprünge beim Thema Erwachsenen-Malen lassen sich im Moment nicht weiter fortschreiben. Eine positive Umsatzentwicklung rührt von der stabilen konjunkturelle Lage auf dem Arbeitsmarkt. Und drittens stehen Markenartikel gegenüber NoNames und Private-Label weiterhin hoch im Kurs unserer Kunden.“

„Von breiter Enttäuschung also keine Spur,“ ergänzt Torsten Jahn und verweist auf die gewichteten Umsatzergebnisse Januar bis April 2017. Dies lagen in Deutschland bei durchschnittlich +1,3 Prozent. Der Bereich Papier verzeichnete leichte Umsatzzuwächse in eben dieser Höhe, der Bereich Büro legte um fast sechs Prozent zu und auch die Hersteller im Bereich Schreiben mussten keine Umsatzeinbußen gegenüber dem Vorjahrszeitraum hinnehmen (+0,2 Prozent).

Einzige Wermutstropfen waren Umsatzrückgänge von PBS-Markenfirmen in einzelnen Exportländern, so dass sich ein durchschnittliches gewichtetes Umsatzergebnis von -0,5 Prozent für die ersten vier Monate ergab. Als Herausforderungen für den Jahresverlauf beschrieb der Verband die Fortsetzung der Suche nach neuen Sortimenten und Innovationen. Hier bleibe der stationäre Handel unverändert eine wesentliche Säule der Vermarktung von PBS-Produkten. 

Kontakt: www.pbs-markenindustrie.de 

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