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Graf von Faber-Castell erhält B.A.U.M.-Umweltpreis

Anlässlich der 30. Jahrestagung des B.A.U.M. e.V. wurde dem Unternehmer Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell der B.A.U.M.-Umweltpreis für sein Lebenswerk verliehen.

Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell
Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell

In ihrer Begründung würdigte die achtköpfige Jury des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) das langjährige Nachhaltigkeits-management des Schreibgeräteherstellers, der nicht nur seit 1984 eigene Öko-Forste zur Bleistiftproduktion bewirtschaftet, sondern darüber hinaus in der gesamten Produktionskette auf sozial und ökologisch verträgliche Verfahren Wert legt. Jüngst bescheinigte ihm der TÜV Rheinland einen durchweg CO2-neutralen Fußabdruck: Die firmeneigenen Wälder absorbieren demnach über 900 000 Tonnen Kohlendioxid – weit mehr, als die weltweiten eigenen Fabriken emittieren. Graf von Faber-Castell betonte in seiner Dankesrede, die Strategie, seit den 80er Jahren verstärkt auf holzgefasste Stifte statt auf digitale Produkte zu setzen, habe sich als erfolgreich erwiesen.

Neben A.-W. Graf von Faber-Castell wurden unter anderem auch Achim Lohrie (Tchibo GmbH) bzw. Dr. Markus Miele und Dr. Reinhard Zinnkann (Miele & Cie. KG), jeweils in der Kategorie „Großunternehmen“, Dr. Jens Wichtermann und Brigitte Kurse (Vaillant GmbH) in der Kategorie „Kleine und mittlere Unternehmen“ sowie die Söhne Mannheims in der Kategorie „Kultur“ ausgezeichnet. Jane Goodall, Schimpansen-Forscherin, erhielt den internationalen B.A.U.M.-Sonderpreis.

Kontakt: www.baumev.de; www.faber-castell.de

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